Turnfahrt 16./17. Juli 2011 mit dem Velo
Turnfahrt 2011
Als Fahnenträger hat man zur Aufgabe, nicht nur den Fahnenlauf am Kantonalturnfest zu gewinnen, sondern auch noch den Bericht zum Turnfest zu schreiben. Der Hornträger hingegen muss bloss das riesige, wunderschön geschmückte Horn am Turnfest präsentieren und den Bericht zur Turnfahrt schreiben. Der diesjährige Hornträger allerdings hat frühzeitig erfahren, dass es sich bei der Turnfahrt um eine zweitägige Radrundfahrt im Zürcher Unterland handelt. Da er in seiner langjährigen Studienzeit auch einiges in der Anatomie dazu gelernt hat, fürchtete er sich um eine Entzündung einer gewissen „Wurzel“ und meldete sich kurzerhand für die Turnfahrt ab. Somit haben der Hornträger und ich uns darauf geeinigt die Berichterstattung abzutauschen.
Velobremsen eingestellt, Ketten geschmiert und mit gut gepolsterten Velohosen versammelten wir uns am 16. Juli auf dem Dorfplatz. Der Organisator Christoph B. aus A. fuhr dann bei perfekten Bedingungen und strahlendem Sonnenschein um Punkt 9:00 Uhr an der Spitze des Trupps in Richtung Tösstal los. An zweiter Stelle, um Haaresbreite dahinter, reihte sich Christian K. aus A. ein. Nach einem kurzen Halt mit Kaffe und Kuchen erinnerte uns der Organisator daran, den Fahrplan einzuhalten und führte die Gruppe an der Spitze fahrend in Richtung Pfäffikon an. Hartnäckig an zweiter Stelle folgte ihm wieder unser Jungturner Christian K. aus A. In Pfäffikon am See angekommen, erwartete uns die erste Überraschung: Wir wechselten unseren Untersatz mit einem Ruderboot aus. Vom Bootsvermieter noch um Vorsicht im Umgang mit den antiken Booten gebeten, kam es auf offener See bereits zu ersten Beinahe-Kollisionen und Eroberungen von Rudern, womit die einen Boote manövrierunfähig waren. Nach einer Stunde war der Plausch auf dem Wasser auch schon wieder vorbei. Am Seeufer stärkten wir uns mit Wurst und Bier um die letzten Kilometer nach Rapperswil antreten zu können. Die Fahrt setzten wir in gewohnter Reihenfolge fort, an der Spitze Christoph B. aus A. verfolgt von Christian K. aus A. Zum Glück ohne Zwischenfall oder Panne kamen alle gemeinsam und pünktlich in Rapperswil an.
Nach einem Bier, einchecken in der Jugendherberge, einer Dusche und noch einem Bier, hatte der Organisator eine weitere Überraschung auf Lager. Zur Freude aller Turner besuchten wir am Samstagabend das „Wädibräu“. Wiederum übernahm Christian K. aus A. den Lead an diesem Abend. Er wurde einstimmig zum „Mundschank“ gewählt und somit zum wichtigsten Mann des Abends gekürt. Nur er durfte fortan uns anderen Bier ausschenken. Man muss wissen, dass wir nach dieser langen, anstrengenden Fahrt grossen Durst hatten. Nach der üblichen Demonstration des Bierbrauens kam es zum Schluss zu einer schriftlichen Prüfung mit Fragen zum Bierbrauen. Die Sieger nahmen ihre Geschenke entgegen und auch der Mundschank wurde mit einem Bier geehrt, wobei er sich auf seine Weise bedankte indem er ein grösseres Bäuerchen von sich gab.
Zurück in der Jugendherberge kam sehr schnell Ruhe auf, die anstrengende Fahrt und der tolle Abend hatten offenbar doch mehr Energie gekostet als gedacht.
Nach einem sonnig, warmen Samstag erwartete uns am Sonntag kühl, nasses Wetter. Trotzdem setzten wir unser Programm wie geplant fort. Nach dem Morgenessen erwartete uns ein bereits in die Jahre gekommener, aber bis in die äusserste Phase des Körpers durchtrainierter Herr. Morgenjogging war angesagt. Wir rannten über die historische Holzbrücke von Rapperswil nach Hurden und wieder zurück. Vom sportlichen Greis erfuhren wir, dass die Brücke in den Jahren 1358 bis 1360 im Auftrag von Rudolf IV. (Rudolf der Geistreiche) von Habsburg-Österreich erbaut wurde. Zuletzt wurde die 3 Mo. teure Rekonstruktion der historischen Brücke auf dem Gebiet des oberen Zürichsees am 6. April 2011 wiedereröffnet und beträgt heute eine Länge von 841 Meter, welche uns aber eher wie 841 km vorkam.
Bei strömendem Regen entschieden wir uns für die Variante „Zug“ als Transportmittel für unsere Heimfahrt (der Kluge fährt bekanntlich im Zuge). Für das Mittagessen legten wir eine Pause in Aahtal-Seegräben oberhalb des Pfäffikersees ein. Auf dem Hof der Familie Jucker mit dem bekannten Namen „Jucker Farmart“ liessen wir es uns auf der kulinarischen Ebene gut gehen. Bei einer Fleischplatte mit einem oder vielleicht auch mehreren Gläsern Wein und dem gut schweizerischen Klang des „Schwiizerörgeli“ von Fabian H. aus der S. genossen wir einige gemütliche Momente dieser Turnfahrt. Schon bald aber riss uns der Organisator aus der gemütlichen Atmosphäre und erinnerte uns an die bevorstehende Rückfahrt. Die tolle Turnfahrt rundete eine Abendgrillade bei Ewald S. aus A. und der Musik von Fabian H. aus der S. ab.
Im Namen aller Teilnehmer bedanke ich mich für die Organisation der Turnfahrt bei Christoph B. aus A.
Noch eine Nachricht an den Hornträger: Die befürchtete Entzündung der angesprochenen Wurzel blieb uns allen erspart J
Mit turnerischem Gruss, der Fahnenträger
Silvio FehrEinzel und Sektionswettkampf in Wädenswil vom 24.-26.Juni und 1.- 3. Juli 2011
Bericht KTF 2011

Sechs Jahre nach dem Kantonalturnfest in Wiesendangen begab sich die Turnerschar des TV Altikon zusammen mit den Turnerinnen der Damenriege auf den Weg nach Wädenswil, um erneut an einem Kantonalturnfest teilzunehmen. Nach der verregneten Woche präsentierte sich das Wetter am Freitagmittag von seiner besseren Seite. Nach einer kurzweiligen Zugfahrt kamen wir in Wädenswil an und wurden mit dem Shuttle Bus auf das Festgelände gebracht. Der Regen hatte an den Anlagen und dem Festgelände deutliche Spuren hinterlassen und es sind in der Woche zwischen dem Einzelturnen und dem Vereinswettkampf einige kleinere Gewässer entstanden. Die Veranstalter bewiesen jedoch Humor und forderten zu Zusatzwettkämpfen in den Disziplinen Kajak und Wasserski auf.
Der Turnverein startete in 6 Disziplinen. Die ersten zwei Disziplinen waren Kugelstossen und die Barrensektion. Der etwas aufgeweichte Boden neigte dazu die Kugeln geradewegs zu verschlucken, was das Einsammeln etwas aufregender gestaltete als auf gewohnten Anlagen. Aber ausgerüstet mit Pickel und Hacke konnten die Kugeln trotzdem wieder aus dem Erdreich befreit werden. Dies hat aber keinen der Altiker Turner gestört, denn da die Anlage an einem abfallenden Hang lag erzielten alle Turner persönliche Bestleistungen in dieser Teildisziplin. Mit Hilfe der Anlage erreichten wir mit sieben Turnern im Kugelstossen eine Note von 8.26. Gleichzeitig waren zehn Turner am Barren im Einsatz. Vor einem etwas grösseren Publikum als gewohnt erturnten sie am Barren eine Note von 8.65.
Mit den guten Resultaten der ersten zwei Disziplinen war der Start in den Wettkampf geglückt und die zweite Disziplin bestehend aus Steinstossen und Weitsprung wurden in Angriff genommen. Da die Steinstossanlage quer zum Hang errichtet wurde, boten sich nicht dieselben Vorteile wie beim Kugelstossen. Dennoch erreichten wir mit sieben Turnern im Steinstossen eine Note von 8.12. Parallel zum Steinstossen starteten neun Turner im Weitsprung. Die Weitsprunganlage war mehr oder weniger die einzige Anlage auf dem ganzen Festgelände, welche auf ebenem Untergrund aufgebaut wurde. Unter fairen Bedingungen erreichten wir im Weitsprung eine Note von 7.10. Die etwas schlechteren Resultaten im zweiten Wettkampfteil, waren sorgten für eine deutlich ambitioniertere Stimmung vom der dritten und letzten Wettkampfteil. Alle Turner zeigten Ehrgeiz und wollten das gesetzte Ziel von 25 Punkten trotz des schlechten zweiten Wettkampfteils erreichen.
Im dritten letzten Wettkampfteil bestritten wir noch die beiden letzten Disziplinen Pendelstafette und Steinheben. Auf einer etwas holprigen Rasenbahn erzielten die zehn Sprinter eine Note von 7.58 in der Pendelstafette. Die Note in der Pendelstafette war deutlich tiefer als erwartet, gute Noten in der Pendelstafette waren aber selten, aufgrund der unebenen und holprigen Anlage. Was den Sprintern nicht gelang, schien für die Nationalturner im Steinheben ein Leichtes. Sie erreichten mit einer Note von 9.00 die höchste Note unter verschiedenen Teildisziplinen, was gleichzeitig der Maximalnote mit dem 18 kg Stein entsprach. Trotz der guten Leistung im Steinheben reichte es schlussendlich nicht für ein Total von 25 Punkten. Der TV Altikon beendete den Wettkampf mit einer Gesamtnote von 24.25 und lag damit deutlich unter vorgegeben Ziel von 25 Punkten. Mit dieser Gesamtnote resultierte am Schluss der 47 Rang bei 63 teilnehmenden Vereinen in der dritten Stärkeklasse.
Mit dem Wettkampf im Steinheben endete auch der turnerische Teil für den Turnverein. Doch vor den Festlichkeiten musste noch das grosse Turnerzelt auf dem Zeltplatz aufgestellt werden, damit auch eine Schlafgelegenheit für die müden Turner zur Verfügung stand. Nachdem das Zelt aufgebaut war, gab es das Abendessen im grossen Festzelt. Pünktlich wurde anschliessend der vierte gemütlichere Wettkampfteil im Barzelt gestartet. Leider wurde das friedliche Fest von einigen wüsten Auseinandersetzungen zwischen dem Sicherheitsdienst und einer aufgebrachten Gruppe überschattet. Die Veranstalter ernteten aber auch von vielen Turnern kein Lob für die Planung und Organisation. Vor allem der Aufforderung das gefüllte Barzelt um 3 Uhr morgens zu verlassen stiess auf wenig Verständnis und es leisteten anfangs nur wenige Turner der Aufforderung Folge.
Am Samstag verfolgten wir die restlichen Wettkämpfe und die vielen Turnvereine boten gute Darbietungen und zeigten am zweiten Tag deutlich, dass der sportliche Wettkampf im Zentrum des Kantonalen Turnfests in Wädenswil stand und nicht die Ausschreitungen des vorangehenden Tages. Die Darbietung des Schweizermeisters TV Mels an der Bodensektion war nur eines der vielen turnerischen Highlights des Kantonalturnfests. Das gefüllte turnerische Programm am Samstag bot einiges an Unterhaltung. Am Sonntagnachmittag stand die Schlussveranstaltung mit verschiedenen Darbietungen von unterschiedlichen Vereinen und Riegen auf dem Programm. Der Fahnenlauf am Sonntag war der Startschuss für diese Darbietungen mit der anschliessenden Rangverkündigung.
Nach der Rangverkündigung packten wir unsere Sachen und machten uns wieder auf den Heimweg. Auf der Heimreise wurden wir schon in Rickenbach freudig begrüsst, obwohl eigentlich ein anderer Verein erwartet wurde. In Altikon angekommen wurden wir von den anderen Altiker Vereinen und dem Dorf herzlich empfangen und ins Dorf geleitet. Vor dem Gemeindesaal angekommen wurden die erzielten Resultate verkündet und das ganze Dorf liess den Abend bei Bier und Wurst ausklingen.
An dieser Stelle möchten wir uns nochmals bei allen Bedanken sei es für den Empfang im Dorf, für die Organisation des Wettkampfs oder auch einfach nur für die Teilnahme am Turnfest. Am Ende dieses Wochenendes blicke ich auf ein wunderbares Fest mit vielen positiven Erinnerungen zurück und freue mich bereits wieder auf das nächste Kantonale Turnfest in sechs Jahren.
Der Hornträger
René Itten
Rangliste: Resultate
Sonntag, 17. April 2011
Ranglisten: Familien OL für Jedermann / Frau vom 18.04.2010
Schweizermeisterschaften im Sektionsturnen (SMV) in Lyss vom 12./13. September 2009
Schaut man sich die Barrenrangliste der diesjährigen SMV an, findet man auf dem 20. und letzten Rang den Turnverein Altikon. Nun könnte man Annehmen, dass so etwas voraussehbar war. Was macht der TV Altikon auch an einem nationalen und hoch stehenden Wettkampf mit. Haben die Altiker Turner gar den Grössenwahn oder gar die Schweinegrippe gekriegt? Spulen wir doch kurz die Zeit etwas zurück…
Nach einem Notentiefstand von 7.65 im Turnfestsommer 2003 wurde einige Aufbauarbeit betrieben und am Barrenprogramm Veränderungen vorgenommen. Zusätzlich wurde eine Geturiege gegründet, um auch später Turner zur Verfügung zu haben. Über die Jahre stiegen die Noten und bereits 2005 wurde das ursprüngliche Ziel von 9.0 Punkten nur knapp verfehlt. Ein neues, attraktiveres Programm und der Einstieg der herangewachsenen Geräteturner trugen dazu bei, dass 2006 in Schaffhausen 9.02 Punkte geturnt und 2009 sogar die Note von 9,29 erreicht wurde. In den vergangenen sechs Jahren haben sich die Barrenturner zu einem tollen Team aus Wettkampftypen entwickelt, die harte Trainingsstunden über sich haben ergehen lassen müssen (Sorry). Was sollte aber unser nächster Schritt sein um im Entwicklungsprozess weiter zu kommen? Genau, die SMV!
Das Abenteuer der Schweizermeisterschaften nahmen wir mit zwölf Turnern und sechs treuen Begleitturner, welche sich als Fahrer und Fahnenträger oder Filmer engagieren liessen, in Angriff. Obwohl wir nach den Sommerferien und nebst Weinländertraining nur sechs zusätzliche Trainings absolvierten, wovon wir leider in keinem vollzählig waren (Landwirtschaftsarbeiten, Feuerwehr, Geschäftsausflüge, Sitzungen etc.), starteten wir die Büschenmotoren voller Optimismus und den besten Glückwünschen des Zürcher Turnverbandes Richtung Lyss (BE). Selbstverständlich gibt es verschiedene Wege nach Lyss aber egal, Hauptsache es kommen alle rechtzeitig an…
Genug früh und ohne Stress konnten wir uns seelisch auf die bevorstehende Aufgabe vorbereiten. Nach den mentalen Übungen konnte der Turnplatz unter freiem Himmel eingerichtet werden. Anschliessend an die Einturnzeit nach Stoppuhr des Kampfrichters (genau drei Minuten und keine Musikprobe) war es um 10.10 Uhr dann soweit, wir wurden angekündigt. Unsere Vorführung gelang nicht schlecht, auch wenn wir schon besser geturnt hatten. Ganz unbeschwert und ohne Druck turnt man dann halt dann doch nicht an einer Schweizermeisterschaft mit. Zumal der Druck nicht unbedingt aus Angst einer tiefen Note, sondern seine Turnkollegen zu enttäuschen besteht. Mit der Note von 8.54 waren wir eine halbe Note tiefer bewertet, als in einem Regionalen Wettkampf, was den Verhältnissen sicher entspricht. Im Endresultat wurden wir Letzte, knapp hinter Oberschan (SG) mit 8.60 Punkten. Die Plätze 12 bis 20 waren allesamt unterhalb der Note 9.0. Nach meiner Meinung wäre die Note 9.0 mit unseren Turnern erreichbar, danach wird es fast unmöglich mitzuhalten. Altikon hat nun mal keine Kunstturnerriegen wie Mels, Chiasso oder Wetzikon. Wir haben auch keinen vierzig plätzigen Tourbus oder besitzen Rollköfferchen für unsere Turnsachen, wir organisieren auch keine obligatorische Trainingswoche im Vorfeld der SMV. Bei uns turnt jeder mit (von 16 bis 46 Jahren), der mitturnen möchte und nicht wer qualifiziert wird. In Anbetracht der turnerischen Darbietungen der Spitzenvereine, dürfen wir mit der Leistung zufrieden sein und ich darf als Leiter meinen Turnkollegen ein Kränzchen winden. Auch andere befreundete Vereine hatten Freude, dass das Zürcher Weinland vertreten war.
Nachdem die Anspannung gelöst war, hätte man sich ja den üblichen Turnfestritualen widmen können. Hätte! An der SMV gelten andere Regeln, da ist die Presse und das Fernsehen und wir wollten einen guten Eindruck als Verein hinterlassen und unterliessen das konsumieren von Bier den ganzen Morgen lang. Erst zum Mittagessen gab es den verdienten Gerstensaft. Dass alle Turner sich an die Regeln gehalten haben fand ich super. Selbst an der grandiosen Party im Festzelt mit unseren privaten sexy Tänzerinnen aus dem Tessin sind alle Turner „sauber“ geblieben. Toller Verein, tolles Fest, ansprechender Einstieg an der SMV. Mit diesen Gedanken schlief ich dann im oberen Stock eines Autobüschens ein und hörte den Fahrer noch sagen: „Und wehe es kotzt mir einer in den Wagen“. Was natürlich nicht passierte, der Gallensaft wurde säuberlich ausserhalb des Wagens platziert.
Am nächsten Tag wurde aus Mangel an Lust auf Bier, der Kreislauf mit einigen Kaffees in Schwung gebracht und die unglaublichen Finalvorführungen genossen. Danach ging es Müde aber zufrieden auf den Heimweg. 2010 findet die SMV in Winterthur statt, ob Altikon mitmachen und dann das Feld von hinten aufrollen wird, steht noch in den Turnersternen.
Für die Barren-Truppe
Thomas Hofmann
Wie jedes Jahr fand Anfang Juli die traditionelle Turnfahrt des TV Altikon statt. Der diesjährige Organisator Marco Fehr wusste wie er die Turnerschar von seiner geplanten Reise überzeugen konnte. Es erwartete uns eine Mischung aus Erholung und Action, zumindest war es so geplant.
So besammelten sich die mutigsten Turner am Samstagmorgen auf dem Brückenwaageplatz und fragten sich, wo eigentlich der Organisator selbst war. Wie immer unter Zeitnot traf auch dieser ein und die Reise konnte mit Bus und Zug in Richtung Thun losgehen. In Thun verliessen wir den sicheren Boden und begaben uns mit der „MS Berner Oberland“ aufs Wasser und fuhren auf dem Thunersee gemütlich dem Mittagessen in Interlaken entgegen. In Interlaken angekommen, waren alle gespannt, wo uns der als Gourmet bekannter Reiseleiter hinführt. Gesättigt und gut gelaunt nahmen wir den ersten Höhepunkt der Turnfahrt, das Riverrafting, in Angriff.
Beim Veranstalter mussten wir uns aber zuerst einmal für eine halbe Stunde vertrösten lassen, denn die letzte Gruppe war noch nicht zurück. So vergnügten wir uns in der nahest gelegenen Bar. Die Zeit verging und langsam wurden alle etwas ungeduldig, wir wurden aber immer nur weiterverströstet. Hinzukam, dass unser Guide, den wir nie zu sehen bekamen, zuerst am Finger verletzt war, anschliessend soll der Finger gebrochen gewesen oder vermutlich soll ihm dieser gleich amputiert worden sein. Ein wenig enttäuscht und das Rafting auf Sonntag verschoben, zogen wir in Richtung Grindelwald von dannen. Mit der Bahn in Grindelwald angekommen zogen wir zu Fuss und mit einer kleinen Bierpause an der Japanermeile zum Hotel Alpenblick.
Der erste, leider nur von Erholung geprägte Tag, ging mit einem Abendessen und anschliessendem Trunk zu Ende. Einige genossen das Nachtleben noch etwas intensiver…!
Jedenfalls hatten wir am Morgen danach einigen Gesprächsstoff und freuten uns auf einen Action geladenen Tag. Dieser begann mit einer Gondelfahrt auf den First, von dort stürzten wir uns mit den First Flyers zu Tal (siehe Bild). Auf den Geschmack gekommen, entschlossen wir uns nicht mit der Gondel zurück zur Talstation zu fahren sondern mit dem Trottinett eine Talabfahrt zu unternehmen. Einige waren derart im Geschwindigkeitsrausch, dass ein Turner im hohen Bogen von der Strasse abkam und turnerisch gekonnt mit einer Hechtrolle in der Wiese landete. Der stallharte Turner schüttelte verdutzt den Kopf und es ging weiter talabwärts bis nach Grindelwald.
Es war mittlerweile Mittag und auf jeder Turnfahrt hätten wir an dieser Stelle gespeist und getrunken, doch wir wollten nur ungern das am Samstag verpasste Riverrafting gegen ein Mittagessen tauschen. So ging es weiter mit dem Zug nach Wilderswil, anstatt wie geplant mit den Bikes um den Brienzersee. Am Bahnhof in Wilderswil wurden wir bereits erwartet. In einem Kleinbus wurden wir zur Basis chauffiert um unsere Ausrüstung für die Raftingtour zu fassen. Mit einem alten Postauto ging es der Lütschine entlang und man konnte bereits sehen, was einen erwartete. Nach guter Instruktion durch die Guides sind wir ins kalte Gletscherwasser gestiegen und losgepaddelt. Nach anfänglichen Unsicherheiten lernten wir die Kommandos schnell und konnten die Raftingtour entspannt geniessen. Dennoch waren am Schluss alle froh, denn Fluss bezwungen und den Brienzersee erreichten zu haben. Mit dem alten Postauto ging es erschöpft zurück in die Basis. Dort wurde der Neoprenanzug gegen die normale Kleidung getauscht und gemütlich einen Zvieri gegessen. Ein gelungener Tag neigte sich dem Ende zu. Anschliessend brachte uns der vollkommen überfüllte Zug sicher in die Heimat zurück, wenn auch nicht allzu komfortabel.
Ein grosser Dank an dieser Stelle nochmals an den zum Glück sehr flexiblen und verhandlungstüchtigen Organisator.
Wir schreiben den 21. Juni 2009. Gut zwei Duzend gut gelaunte Turner versammeln sich um 5.50 Uhr auf dem Brückenwagen- Platz wo auch schon das Nostalgische Postauto auf uns wartet. Um Punkt 6.00 Uhr startet die Reise. Nicht wie andere Jahre, findet die Turnfahrt dieses Jahr etwas früher statt. Was mich verwundert, dass alle Turner im Trainer und mit Turntasche erschienen sind, auch dass die Reise erst am Sonntag startet. Wohl ist es auch eine Premiere, dass die Fahne und das Horn mit kommen.
Doch der Schein trügt, alles Quatsch, wer jetzt im Ernst gedacht hat, wir gehen auf die Turnfahrt hat sich gewaltig getäuscht. Natürlich fahren wir ans Regionalturnfest in Pfungen. Freundlicherweise hat sich Ernst Müller anerboten den Turnverein Altikon mit dem „Oldtimer Posti“ zu chauffieren (nochmals Herzlichen Dank Ernst). Mit Düü- Daa- Dooooo fahren wir durch die Dörfer. Nach kurzweiliger Fahrt treffen wir im Festgelände ein. Nach ca. 10min. knacken wir auch das Schloss der Heckklappe und nutzen die Zeit für ein kleines Foto- Shooting mit unserem flotten Chauffeur.
Nach dem Einlaufen starten wir den Wettkampf um 7.30 Uhr mit Barren, Kugelstossen und Weitsprung. Im zweiten Wettkampfteil steht Minitramp und Steinstossen auf dem Programm. Und zu guter Letzt Pendelstafette und Steinheben.
Passend zur Mittagszeit beenden wir den Wettkampf und gönnen uns unser verdientes Bier. Leider müssen der Hornträger und ich als Fahnenträger die gesellige Runde auch schon verlassen um unseren Pflichten nachzukommen. Apéro steht auf dem Programm. Da wir etwas spät dran sind, können wir uns gerade noch ein Gläschen schnappen, für mehr reicht es aber nicht.
Nun sind die verschiedenen Ansprachen vorbei und wir nehmen am kurzen Fahnenumzug teil. Der TVA hat sich unterdessen im Biergarten niedergelassen und geniesst den Nachmittag bei zaghaftem Sonnenschein und „nem kühlen Blondem“. Ich komme leider kaum zur Ruhe. Wer hätte das gedacht, dass man als Fahnenträger so viele Pflichten hat. Auf geht’s zum Finale. Da plötzlich ein starkes Gewitter über uns hinweg zieht weiss keiner so recht welches Wetterprogramm jetzt durchgeführt wird, was kurzzeitig für Verwirrung sorgt. Endlich tut sich was, wir marschieren ins Festzelt ein und machen uns bereit für die Rangverkündigung. Mit tosendem Applaus und dem Turnfesthit „Heut ist so ein schöner Tag“ werden die Sieger geehrt.
Mittlerweile hat sich der Himmel gelichtet und der Fahnenlauf kann doch noch stattfinden. Mein letzter Kraftakt für heute ist vollbracht und das Fest geht dem Ende entgegen.
Den Heimweg treten die meisten Turner mit dem Zug an und paar wenige lassen denn Abend im Restaurant Kreuzstrasse ausklingen.
Apropos ausklingen, dies haben wohl auch die Stiefel-Gläser vom Kreuz. Hoffen wir die Scherben bringen wenigstens Glück für kommende Turnfeste, dass Endlich mal die 25 Punkte Marke geknackt wird.
Bilder Einzelturnen / Bilder Vereinsturnen
1. Tag
Am Samstag, dem 6. Juni 2009 machten sich die Turner des TV Altikon auf in Richtung Berner Oberland, genauer gesagt ins Simmental nach Zweisimmen.
Eine erfreuliche Anzahl von 20 Turner hatte sich dazu bewegt den Wettkampf in der Gruppe zu bestreiten.
Für uns war das ausserkantonale Turnfest ein wichtiger Punkt in der neuen Turnsaison, einerseits als Standortbestimmung für unser Barrenprogramm, andererseits
konnten wir das erste mal unser Minitrampolinprogramm von den kritischen Augen der Kampfrichter beurteilen lassen.
Auf der Fahrt von Altikon nach Zweisimmen hat sich wettermässig nicht viel verändert. Regen in Altikon, Regen in Zweisimmen. Doch dem schlechten Wetter
zu trotz starteten wir mit hervorragenden Ergebnissen im ersten Wettkampfteil.
Mit der Note von 9,29 am Barren und einer 8,06 im Kugelstossen hatten wir unsere erste grosse Freude an der vollbrachten Arbeit.
Etwas später stand der zweite Wettkampfteil bevor, bei dem wir uns beim Minitrampolinprogramm und im Steinstossen beweisen mussten.
Unser neues und noch ausbaufähiges Minitrampolinprogramm wurde von den Kampfrichtern mit einer 7,77 bewertet und beim Steinstossen schaute eine 8.53 raus.
Nichts desto trotz liessen wir uns für den dritten Wettkampteil nicht verunsichern und gaben auch bei der Pendelstafette und dem Steinheben unser Bestes.
Aber auch da fehlte es uns an Glück oder wenn man so will an mangelnder Konzentration.
Im Grossen und Ganzen können wir auf drei gute Wettkampfteile zurückblicken, auch wenn wir mit 24,79 Punkten unser Ziel von 25 Punkten leicht verfehlten.
Natürich gab die ganze Arbeit auch Hunger, doch da unsere Bons für das Abendessen erst ab 20:00 Uhr gültig waren konnten wir uns erst dann den Magen mit einem Steak und Pommes Frites
vollschlagen, doch für zwei hungrige Turner ging das ganze etwas zu schnell, sie standen lieber 20 Minuten länger an, dafür wurde ihr feinschmecker Gaumen mit Kartoffelstock und Gschnätzletem
garniert mit Karotten verwöhnt.
Der Rest der Nacht wurde dann individuell gestaltet. Während sich die einen ein Käsefondue schmecken liessen, schlürften die anderen einen Drink an der Bar.
Schliesslich fanden sich (fast) alle wieder in der richtigen Unterkunft.
2. Tag
Das Programm vom 7. Juni war nicht mehr so anstrengend wie das vom Tag zuvor.
Schon kurz nach dem Erwachen wurden wir von einem strahlend blauen Himmel überrascht, so liess sich der zweite Tag nochmals richtig geniessen.
Nach der Aufstehphase und einer kleinen Stärkung setzten wir uns auf die Tribüne und bestaunten die Turner, die nochmals im Showprogramm teilnahmen.
Die ganze Zeit hielt der Himmel dicht und eine ganze Schar von Turnern versammelte sich um die Showwiese.
Nach der Rangverkündigung blieb uns noch ein bisschen Zeit um uns noch einmal für die Rückreise zu stärken, bis wir schliesslich um 18:28 Uhr wieder am Bahnhof Thalheim-Altikon ankamen.
Der Entscheid nach Zweisimmen ans Turnfest zu gehen stellte sich als eine gute Wahl heraus. Wir allen können zufrieden sein mit unseren Leistungen
und uns mit Zuversicht in die nächsten Turnfeste stürzen.
17 Turner des TV Altikon kämpften am 7. März 2009 am Hallenwettkampf in Effretikon um Auszeichnungen.
In den Disziplinen 30m Sprint, 3-Hupf, Kugelstossen und Pendelstafette sind wir mit je 2 Mannschaften a je sechs Turner gestartet, im Hochsprung mit einer Mannschaft. In den Disziplinen 30-Hupf, Kugelstossen und Pendelstafette konnten wir uns eine Auszeichnung holen, im 30m Sprint waren wir leider 2 Plätze dahinter. Besonders hervorzuheben gilt es den 4. Platz im 3-Hupf mit einer hervorragenden Weite von 8.287 Meter im Schnitt!
Die weiteren Resultate:
30m Sprint
18. Altikon 1 4.727 Sekunden
33. Altikon 2 4.940 Sekunden
Kugelstossen
12. Altikon 1 11.88 Meter Auszeichnung
32. Altikon 2 09.56 Meter
Hochsprung
26. Altikon 1 1.476 Meter
3-Hupf
4. Altikon 1 8.287 Meter Auszeichnung
26. Altikon 2 7.440 Meter
Pendelstafette
10. Altikon 1 49.48 Sekunden Auszeichnung
17. Altikon 2 53.09 Sekunden
Es war mal wieder soweit, die alljährliche Turnfahrt stand vor der Tür. Am Samstagmorgen, dem 14. Juli 2007 ging es los. Bereits um 06.30 Uhr nahmen 17 Turner Zug und Postauto Richtung Brigels. Um ca. 10.30 Uhr kamen wir hungrig an. Bis zu unserem Golftermin am Nachmittag hatten wir noch wunderbar Zeit, unsere Bäuche zu füllen. Wir entschieden uns für die Pizzeria Tödi. Nachdem wir 17 Stangen Bier bestellt hatten, wurde uns mitgeteilt, dass es erst am Abend Pizza gibt, da sie heute den ersten Tag der Saison geöffnet haben. Doch die sehr flexible Chefin bot uns als Alternative Schnitzel Pommes Frites an, welches wir auch gleich 17mal bestellten. Nachdem wir noch ein paar Stangen Zielwasser genommen haben, ging es auf den Golfplatz. Wir wurden in zwei Gruppen aufgeteilt, die einen gingen mit dem schwulen Golflehrer abschlagen, die andere Gruppe ging einlochen auf einem kleinen Übungsplatz. Ein „warmer“ Turner, er möchten hier sicherlich nicht namentlich genannt werden, hatte besonders Freude am hübschen Golflehrer und hat alles daran gesetzt, auch in diese Gruppe zu kommen!
Nach mehr oder weniger erfolgreichen zwei Stunden auf dem Golfplatz gingen wir in die Pizzeria Tödi zurück um doch noch zu unserer Pizza zu kommen. Das Warten hatte sich also gelohnt! Gut gestärkt nach diesem feinen Zvieri ging es dann wieder aufs Postauto Richtung Vella, unserem Nachtlager. Nachdem wir unseren ersten Durst gestillt hatten, wurde das Nachtessen serviert. Auch dieses war vorzüglich! Etwas später erfuhren wir von einem Fest ganz in der Nähe. Der Chef des Restaurants bot sogar an, eine Autoladung voll Turner hinzufahren. Also zog eine kleine Gruppe los, die anderen vergnügten sich weiter im Restaurant. Das Fest war nicht ganz so gross und amüsant wie wir uns das vorgestellt hatten, aber immerhin konnten wir noch Bündner Prominenz sehen, Ex-Möchtegern-Musikstar Sandro. Irgendwann wurden auch diese Turner müde und wollten nach Hause gehen. Alle? Nein, einer nicht, und so schluckte er den Zettel mit der Taxinummer einfach runter. Ein bisschen Whisky hinterher spülen, und weg war er. Also ging die Suche von neuem los. Nach einiger Zeit wurde dann auch jemand gefunden, der uns für ein grösseres Trinkgeld nach Hause fuhr. Aber immerhin war er ein seriöser Fahrer, denn auch die Polizeikontrolle konnte ihm nichts anhaben. Müde und leicht … gingen wir ins Bett. Alle? Nein, der Zetteliesser hatte noch nicht genug und musste noch ein offenes Restaurant suchen. Einige Zeit später wurde auch er müde und machte sich auf den Weg Richtung Nachtlager. Da er jetzt doch schon einige Tropfen Alkohol intus hatte, wurden wir Zeuge einer einmaligen Szene! Aber jeder kann ja mal ein Stuhl in der Ecke mit einem Pissoir verwechseln…glücklicherweise konnte er noch vor Erledigung der Geschäfts auf den richtigen Weg geführt werden…
Am nächsten Morgen waren wieder alle fit und munter und wir starteten zur „Kulinarischen Wanderung“. Der Start war ein Fleischplättchen für jeden. Anschliessend wurde es aber richtig streng! Stundenlange wurde gewandert, ohne Restaurant, nur mit Wasser. Glücklicherweise war genau an diesem Sonntag ein Bikemarathon, so konnten wir uns ein bisschen von den Strapazen ablenken. Ob die Biker unsere Sprüche allerdings auch so toll fanden, bleibt ungewiss. Zwischendurch wurden auch Handyfilme gedreht, zum Beispiel eine Gruppe Turner gefangen in einem Fressgitter für Kühe. Nach vielen Kilometern hatten wir unser Zwischenziel erreicht, das Mittagessen, es gab Capuns alla Moda da Tilly. Hier stiessen wir auch auf weitere Bündner Prominenz, Renzo Blumenthal. Wir waren uns aber alle einig, dass er gar nicht so schön ist!
Anschliessend ging es wieder vom Berg herunter. Zum Glück entdeckten wir diesmal ein wenig früher ein Restaurant. Mangels Platz haben wir es uns in der dahinter liegenden Wiese bequem gemacht. Die Beizerin hatte so Freude an uns, dass Sie noch eine Gratisrunde ausschenkte! Nun ging es weiter zur letzten Station unserer Wanderung. Zum Abschluss gab es noch einen Vriner Kalbfleischeintopf und ein Birnbrot für jeden. Von Cumbel aus ging es mit Postauto und Zug wieder zurück nach Hause.
Ein grosses Dankeschön an den Reiseleiter Roland Herzig für die gelungene Turnfahrt 2007!
Marco Obrist
Fünf Jahre lang hatten wir geübt, um bestmöglichst aufs ETF vor unsere Haustüre vorbereitet zu sein. Und nun war es da, das Eidgenössische Turnfest 2007 in Frauenfeld.
Am ersten Wochenende fanden die Einzelwettkämpfe statt. Im Geräteturnen starteten Roger Schläfli und Claudio Grob in der Kategorie K5 sowie Roman Brühlmann und Tobias Suter in der Kategorie K6. Leider reichte es trotz gutem Wettkampf zu keiner Auszeichnung. Von den Medien wurde den vieren jedoch trotzdem grosses Interesse geschenkt. Wir alle staunten nicht schlecht, als im Landbote und im Tele Top über unsere Gerätejungs berichtet wurde. Im Leichtathletik-6-Kampf startete Werner Schälchli, er verpasste die Auszeichnung nur hauchdünn. Im Turnwettkampf der Aktiven starteten Stephan Bachmann, Ewald Schälchli, Mike Peter, Dani Ernst,
André Gut und Marco Grob, wobei sich Stephan Bachmann und Marco Grob je eine Auszeichnung ergattern konnten. Im Turnwettkampf der Männer waren wir mit Daniel Peter und Thomas Müller vertreten. Beide holten sich eine Auszeichnung.
Unsere „Munis“ traten im Nationalturnen Kategorie B an. Mit den hervorragenden Rängen 5. Stefan Müller, 7. Silvio Fehr und 8. Marco Obrist wurden auch drei eidgenössische Kränze errungen und erschwungen. Knapp dahinter blieben auf Rang 9 Martin Angehrn, 11. Marco Fehr , 13. Remo Fehr und 17. Matthias Hirschi.
Am zweiten Wochenende standen die Vereinswettkämpfe auf dem Programm. Wir mussten sehr früh raus. Wir besammelten uns, zusammen mit der Damenriege, um fünf Uhr Morgens bei Familie Hubmann, um uns für den anstehenden Tag zu stärken.
Um viertel vor sechs radelten wir mit den Velos los Richtung Frauenfeld. Unser Wettkampf begann um acht Uhr. Wir starteten mit den Disziplinen Barren und Schleuderball. Im zweiten Wettkampfteil folgten Steinstossen und Weitsprung, zum Schluss massen wir uns noch in der Pendelstaffette und im Steinheben. Mit durchschnittlich über 21 eingesetzten Turnern wurden wir in der 3. Stärkeklasse gewertet. Leider verpassten wir unser Ziel, die 25-Punkte-Marke, mit 24.65 erreichten Punkten. Unsere Note setzte sich wie folgt zusammen: Barren 8.82 Punkte, Schleuderball 7.29 Punkte, Steinstossen 7.98 Punkte, Weitsprung 7.82 Punkte, Steinheben 9.08 Punkte und Pendelstaffette 8.14 Punkte. So landeten wir auf dem 106. von insgesamt 144 Plätzen. Wir waren dennoch zufrieden, hatten uns unsere Jungturner, vor allem im Weitsprung, grosse Freude bereitet.
Danach war der turnerische Teil beendet und es gab zuerst mal eine kleine, nasse Erfrischung. Anschliessend bereiteten wir uns für den obligatorischen Fototermin mit Fahne und Horn vor. Später machten wir uns alle auf den Weg zum Zeltplatz. Auf unserem mit Möbel, Grill, Kühlschrank und Stereoanlage aufgemotzten Wagen genossen wir den Nachmittag bei Fleisch und Bier.
Am Abend gingen wir in verschiedenen Grüppchen im Festgelände Nachtessen. Falls jemand in der riesigen Menschenmenge verloren ging, traf man sich spätestens in der Tankstelle (so hiess ein Festzelt) wieder.
Am Samstagmorgen stand für den Fähnrich und den Hornträger der Festumzug durch die Frauenfelder Altstadt auf dem Programm. Unter den vielen Zuschauern am Strassenrand entdeckten wir auch einige Altiker und natürlich einige unserer Turnkollegen.
Den Samstagnachmittag verbrachten wir damit, einige Vorführungen anzuschauen, oder einfach auf dem Zeltplatz bei unserem Wagen mit Wurst und Bier. Am Samstagabend war bei den meisten Racletteessen im Festzelt des TV Wiesendangen angesagt. Der Menschenauflauf auf dem Festgelände am Samstagabend war so gross, dass sich mehrere Turner früh zurückzogen und auf dem Zeltplatz zukünftige olympische Disziplinen erprobten. So mass man sich im Bierfässchen-Stossen und Schleuderball, Dachlatten-Stabhochspruch und ähnlichem.
Am Sonntagmorgen schauten wir uns geschlossen die Schlussfeier in der Arena an.
Die Rückreise traten die meisten per Bötli auf der Thur an, einige fuhren auch mit dem Velo zurück nach Altikon. Am Dorfeingang wurden wir von den verschiedenen Dorfvereinen und der Dorfbevölkerung empfangen. Beim gemeinsamen Apéro vor dem Gemeindesaal liessen wir das Eidgenössische Turnfest 2007 ausklingen.
Ich möchte mich bei den Wagenbauern für die tolle Idee und super Einrichtung bedanken. Ein grosser Dank auch an Silvio für seinen grossen und wertvollen Einsatz vor und während des Turnfestes.
Mit Turnergruss
Der Hornträger
Marco Grob
"Z'hinderscht im Tösstal, z'vorderscht im Herz", so lautete das Motto der diesjährigen Regionalmeisterschaften der Turnregion Winterthur und Umgebung WTU in Bauma.
So wahnsinnig herzlich wurden wir, was das Wetter betrifft, allerdings nicht empfangen. Der Dauerregen der letzten Tage hatte die einst grüne Unterlage des Festgeländes in einen braunen Matsch verwandelt. Als wir uns am Samstag den
2. Juni zum Einlaufen bereit machten, fielen dann aber die letzten Tropfen für dieses Wochenende vom Himmel, und einem tollen Wettkampf stand nichts mehr im Weg.
An den Regionalmeisterschaften werden alle Disziplinen separat gewertet und nicht zu einer Gesamtnote zusammengezählt. So starteten wir auch in Disziplinen, die nicht zu unseren Stärken gehören. Wie zum Beispiel im 1000 Meter Lauf (Note: 6.69) oder im Kugelstossen (Note: 8.00). Die besten Klassierungen erreichten wir mit zwei
5. Plätzen im Barren (Note: 8.84) und im Steinheben (Note: 9.25), dazu Steinstossen (Note: 8.15). Eher enttäuschend waren Schleuderball (Note: 7.62), Weitsprung (Note: 7.67) und Pendelstafette (Note: 6.88).
Nach der letzten Hebung, als der 18 Kg-Stein und die Bierflasche die Plätze tauschten, begann der gemütliche Teil des Wochenendes. Nach dem Verschnaufen und dem verdienten Nachtessen aus der Feldküche errichteten wir unsere kleine Zeltstadt. Das mehr oder weniger professionelle Ergebnis ermunterte uns umso mehr, uns für das Eidgenössische Turnfest eine etwas komfortablere und einfallsreichere Unterkunft zu organisieren. Genächtigt wurde dann, nach einem ausgiebigen Fest, aber widererwarten gut bis sogar sehr gut.
Am nächsten Morgen machte sich der grösste Teil der verbliebenen Turner auf den langen Weg, um sich im örtlichen Hallenbad der Körperpflege zu widmen. Nach Angaben des Bademeisters benamen sich die Turner anständig, durch die starke Verschmutzung musste aber die Filteranlage ausgetauscht werden.
Den Rest des Tages schauten wir den Wettkampf der anderen Vereine und unterstützen unsere Damenriege bei ihrem Wettkampf.
An der Rangverkündigung gab's dann leider nicht allzu viel zum Jubeln, da wir keinen Podestplatz erreichten.
Gemeinsam traten wir mit Zug und Bus die Heimreise nach Altikon an. In der Hoffnung, dass Wetter und Leistungen am Eidgenössischen Turnfest in Frauenfeld noch etwas besser sind – der Schreiber, Stephan, der zweite im Alphabet, Bachmann.
Turnfahrt
2006
Am
Samstag, 15. Juli 2006 trafen wir uns um 07.40 Uhr auf dem Brückenwaageplatz.
Nach dem Morgenappell fuhren wir mit Bus und Zug nach Luzern. In Luzern
angekommen, suchten wir ein gemütliches Restaurant. Dies war auch schnell
gefunden. Nachdem wir unseren Durst gelöscht hatten, machten wir noch einen
kulturellen Abstecher an die Kapellbrücke.
Von Luzern
fuhren wir weiter nach Wolhusen. Es folgte ein langer Fussmarsch (ca. 5 Minuten)
zur Pizzeria August, wo wir das Mittagessen einnahmen. Gut gestärkt verschoben
wir uns um 13.15 Uhr mit dem Postauto Richtung Romoos hinauf. Bei der Widigbrücke
stiegen wir aus. Goldgräber Toni erwartete uns bereits. Er führte uns in die
hohe Kunst des Goldwaschens ein. Nach einer kurzen Theorie folgte der praktische
Teil. Die ersten Erfolge liessen nicht lange auf sich warten. Um 16.00 Uhr gaben
wir das Goldwaschen auf. Millionär wurde leider keiner!
Was gibt
es schöneres, als nach getaner Arbeit den Goldrausch mit einem kühlen Bier
hinunterzuspülen. Dies taten wir im nahe gelegenen Getränkehandel Stadelmann.
Dort erreichte uns die frohe Botschaft, dass wir die letzte Strecke bis Romoos
mit dem Postauto fahren können.
In Romoos
angekommen, suchten wir als erstes unsere Schlafstelle auf. Nachdem wir diese
eingerichtet hatten, ging’s ins Restaurant Kreuz zum Nachtessen. Dort fand ein
Feldemer Turner seine grosse Liebe. Er gab alles beim flirten. Er machte ihr
Komplimente wie „oh, du mein Öltanker“ oder „oh, du mein Rentier“. Doch
alle Komplimente nützten leider nichts. Ca. um 0.30 Uhr war Nachtruhe angesagt.
Am Sonntag
morgen war um 09.00 Uhr Tagwache. Nach einem guten Frühstück fuhren wir mit
dem Postauto zurück nach Wolhusen. Dort stiegen wir um in den Zug. Dieser
brachte uns nach Huttwil. Von dort ging’s weiter Richtung Ahorn. Oben
angekommen, mussten wir uns zuerst Mut antrinken, denn es stand eine lange und
gefährliche Trottinettabfahrt Richtung Huttwil auf dem Programm. Auf halber
Strecke gab’s einen Grillplausch auf einem Bauernhof. Wir verpassten diesen
fast, denn der vorderste Trottinettler übersah eine Abzweigung und alle anderen
sausten ihm nach. Nach kurzer Aufregung telefonierten wir dem Bauern, welcher
uns mit Traktor und Wagen abholte. Auf dem Hof angekommen, bestaunten wir den
riesengrossen Grill, der vollständig mit Fleisch belegt war. Nach dem
ausgiebigen Essen machten einige einen Verdauungsschlaf, andere nahmen ein
Verdauungsbierchen. Dann ging’s weiter Richtung Huttwil. Dort gaben wir fast
sturzfrei die Trottinetts am Bahnhof ab.
Mit Zug
und Bus ging’s zurück nach Altikon, wo wir um 20.15 Uhr ankamen. Wir liessen
den Abend im Restaurant Kreuzstrasse ausklingen.
An dieser
Stelle ein grosser Dank an Stephan Bachmann für die erlebnisreiche und super
organisierte Turnfahrt.
Der Hornträger
André Gut
Schaffhauser
Kantonalturnfest 2006 in Thayngen
An der
letzten Generalversammlung wurde ich einstimmig als Fahnenträger gewählt.
Nochmals herzlichen Dank für das Vertrauen. Nach bereits zwei erfolgten Einsätzen
folgte das Schaffhauser Kantonalturnfest in Thayngen, welches am 17./18. Juli
2006 (Einzelturnen) und 24./25. Juli 2006 (Vereinsturnen) stattfand.
Am ersten
Wochenende waren einige Turner im Einsatz, darunter folgende mit Auszeichnung:
Silvio Fehr, Marco Obrist, Mike Peter, Werner Schälchli und Thomi Hofmann. Die
weiteren Turner rangierten sich nur knapp hinter den Auszeichnungen.
Das
Wochenende vom 24./25. Juli startete am Bahnhof Thalheim-Altikon. In Thayngen
trafen wir uns dann fast alle, ausser einer, der ein wenig verschlafen hatte und
mit dem Auto nachkam.
Als wir
vollständig waren, verpflegten wir uns mit viel Flüssigkeit, da es an diesem
Tag sehr heiss war. Nach dem Einlaufen trennten sich unsere Wege. Wir starteten
in den folgenden Disziplinen: Barren, Schleuderball, Steinheben, Steinstossen,
Weitsprung und Pendelstafette.

Nachdem
das anstrengende und kräfteraubende Turnfest vorüber war, erholten wir uns
alle gemeinsam beim verdienten Bierchen im Festzelt. Später wurde alles nach
draussen an die Sonne und an den kühlenden Pool verlegt. Zu unserer Freude
wurde auch eine gemütliche Strandbar eröffnet, wo ein lustiges Fest mit
Longiland Icetea und freiwilligem Baden stattfand. Auch der Schaum, der plötzlich
aus einem Zelt kam, fand Freunde. So klang der Tag bis spät in die Nacht hinein
aus. Einige Bekanntschaften wurden geschlossen. Einzelne Turner lagen plötzlich
in fremden Zelten, so dass man zu dritt in einem Zweierzelt schlafen musste.
Am Sonntag
wurden vor allem schattige Plätze aufgesucht, und die meisten Augen waren mit
einer Sonnenbrille verdeckt. Wir schauten grinsend zu, wie die anderen Turner
bei dieser hitzigen Sonne Höchstleitungen erbringen sollten. Auch unser
wunderschöner Hornstrauss hatte viel Durst und wurde zum Glück nie vergessen.
Gegen
Abend machten wir uns für die Rangverkündigung bereit. Stolz liefen wir nach
vorne, wo die Siegerehrung stattfand. Sehr motiviert war unser Hornträger, der
das Horn voller Stolz immer in die Höhe hielt.
Unser
Einsatz kam, als wir mit Silvio Fehr auf das oberste Treppchen steigen durften.
Von dieser Seite aus herzliche Gratulation Silvio zum 1. Rang im Turnwettkampf.
Beim Vereinswettkampf klassierten wir uns im 3-teiligen Wettkampf in der 3. Stärkeklasse
auf dem 5. Rang von total 11 Vereinen. Wir erreichten eine Gesamtnote von 24.18.

Nachdem
wir und nochmals gestärkt hatten, machten wir uns auf den Heimweg.
Mein Fazit
für dieses kantonale Turnfest: Es war ein kleines, bescheidenes, aber heisses
Turnfest, das sehr amüsant war mit seinem später braunen Wasser im Pool. Ich
habe jetzt noch einen Einsatz als Fähnrich und werde dann den Posten
weitergeben. Ich wünsche meinem Nachfolger alles Gute und viel Spass.
Der Fähnrich
Bruno Herzig
Nach einem langen und eisigen Winter, schreibt der Mai nun endlich wieder
wärmere Tage.
So auch am Freitag 12. Mai, herrliches Wetter um Sport zu treiben dachten
wir und fuhren kurzer Hand nach Fehraltorf.
Am traditionellen Fiirabig Cup nahmen wir nun bereits zum dritten Mal in
Folge teil.
Der OT hatte die Aufgabe, in den Disziplinen Barren, Weitsprung,
Schleuderball und 1000m, die mitgekommenen 21 Aktiven in möglichst vielen, aber
auch in ihren starken Disziplinen
einzusetzen. Wobei noch zu sagen ist, dass ausser im Barren mit 12, sonst mit
max. 10 Turnern gestartet werden konnte.
Als erstes wurde unsere Barrensektion bewertet, nach einigen Rochaden und
dem aufnehmen eines Jungturners (Claudio Grob) ins Barrenteam, kam doch eine
gewisse Verunsicherung auf. Umso mehr, als dann auch noch kurz vor dem Wettkampf
bekannt wurde, dass sich der Barrenchef Thomi bei seinen intensiven Trainings am
Donnerstag zuvor Verletzte und nicht starten konnte. Nichts desto trotz, gab
jeder sein bestes und es wurde sauber und konzentriert geturnt. Als Belohnung
dieser reifen Leistung erreichten wir eine sehr gute Note von 8.62.
Weiter ging es mit dem Weitsprung, hier lagen unsere Erwartungen nicht
sehr hoch, da wir bekanntlich keine „überflieger Nation“ sind und dazu noch
die eine oder andere Absenz guter Springer zu beklagen hatten. Schliesslich
erreichten wir mit einer Durchschnittsweite von 4.90m eine Note von 7.32.
Im Schleuderball gelangen unseren Akteuren wieder bessere Leistungen und
wir kamen auf eine Durchschnittsweite von genau 44m, dies brachte uns 8.25
Punkte ein.
Mit diesen drei Disziplinen brachten wir es auf 24.1 Punkte, dies brachte
uns den 14. Rang von 21 gestarteten Vereinen am diesjährigen Fiirabig Cup ein.
Da in vier Disziplinen
gestartet werden kann, es aber für die Teilnahme am Cup nur deren drei braucht,
wählten wir Trainings halber zusätzlich noch den 1000m Lauf. Dieser harten
Disziplin gaben sich acht tapfere Turner die Ehre und erreichten eine gute Zeit
von 3min 13s und 7.12 Punkte.
Im Grossen und Ganzen
verliessen wir die Wettkämpfe und anschliessenden Festivitäten in Fehraltorf
mit zufriedenen Gesichtern.
Besonders erfreulich ist
die jeweilige Beteiligung an den Wettkämpfen, trotz einiger Absenzen waren die
Turner aus Altikon wiederum eine der grössten Delegationen, dies nicht zuletzt
dank unserer vielen Jungturnern.
Dä OT
Auch dieses Jahr versuchte sich
wieder eine kleine, aber feine Delegation aus den Reihen des TV Altikon am
traditionellen Rangturnen in Russikon.
Ganze fünf Athleten brachten
genug Mut auf, die Ehre eines ganzen Turnerdorfes zu vertreten und sich in einem
gemischten 6-Kampf mit anderen Turnern zu messen.
Es setzten sich in Szene, in
der Kategorie Junioren unsere Jungstars
Roman Brühlmann und Claudio Grob. Sowie in der Kategorie Elite unser Routinier
und alles Könner Werner Schälchli, unser Presi Mike Peter und zu guter letzt
der OT Silvio Fehr höchstpersönlich.
Es galt in den Disziplinen
Pferdsprung, Hochsprung, Klettern, Kugelstossen, Barren und 80m volle
Konzentration und sämtliches Potenzial auszuspielen.
Bei idealem Turnerwetter
gelangen den Hauptakteuren des TV Altikon gute Leistungen. Bei den Junioren
verpasste der zum ersten Mal in Russikon startende Claudio eine Auszeichnung nur
knapp und Roman verpasste das Podest ebenso hauchdünn, erreichte aber den
ausgezeichneten 4. Rang (Bravo).
In der Kategorie Elite erkämpften
sich Werner und Silvio eine Auszeichnung, wiederum knapp hinter den begehrten Plätzen
reihte sich Mike ein.
Mit guten Resultaten in der
Tasche verliessen die fleissigen Turner das Wettkampfgelände in Russikon schon
bald und freuen sich bereits auf `s Rangturnen im nächsten Jahr.
Silvio Fehr
Bilder (folgen)
Wie
jedes Jahr fand am letzten Wochenende im September das traditionelle
Schlussturnen statt.
In
diesem Jahr besammelten sich 14 hochmotivierte Turner am frühen und nebligen
Sonntagmorgen des 25. September auf der Spielwiese. Auf dem Turnprogramm standen
am morgen vier Disziplinen, welche man aus sechs Vorgegebenen turnen musste und
am Nachmittag wurden im Sägemehl drei Gänge geschwungen.
In
der Favoritenrolle standen deshalb die eher kräftigeren, schweren, aber doch
auch Technisch versierten Turner. Schönerweise hielt dies einige unserer
leichtgewichtigen Geräteturner nicht davon ab, das Teilnehmerfeld aufzumischen.
Nach
vier Disziplinen am morgen und einem stärkenden Mittagessen, hiess es am
sonnig, heissen Nachmittag „Mannä it Hosä“. Bereits in den ersten Kämpfen
kam es zu brisanten Duellen und zum Teil zu überraschenden Siegern.
Doch
am Schluss setzten sich die favorisierten Turner durch und mit dem Titel „Altiker
Schwingerkönig“ wird von nun an Marco Fehr angesprochen. Er siegte klar vor
Silvio Fehr und den gleichplatzierten Marco Obrist und Werner Schälchli.
Nach
der Rangverkündigung widmete man sich den gemütlicheren Dingen im Leben und
liess den gelungenen Tag ausklingen.
Am
Sonntag 4. September fand in Winterthur der Turn-, Spiel- und Stafettentag
statt. Natürlich durfte dort zum Saisonabschluss der Turnverein Altikon nicht
fehlen.
Der Turnverein startete am
frühen Morgen jeweils in fünfer Gruppen und zwar in den Disziplinen
Kugelstossen, 100m, Weitsprung und Steinstossen. Im 100m und Weitsprung
schickten wir sogar zwei Gruppen ins Rennen um die begehrten Auszeichnungen.
Am sonnigen Nachmittag fanden nun die Stafetten statt, selbstverständlich
stellten wir auch hier in sämtlichen Disziplinen mindestens eine Mannschaft.
Zuerst starteten die Vorläufe zu den 4x100m Finals, danach massen wir uns
erstmals nach langer Zeit wieder im 4x400m mit der Konkurenz. Als dann sogleich
der Speaker die Mannschaften des 4x100m Finals verlas, hörte jeder unserer
Turner genau hin. Hier erhofften wir uns wieder einmal einen Platz im Final,
doch es sollte nicht sein, uns fehlte genau ein einziger Platz um unter den 16
schnellsten nochmals antreten zu dürfen. Am späteren Nachmittag folgten noch
die olympische Stafette und die welche noch ein bisschen Kraft in den Beinen
hatten, durften noch in der Pendelstafette an den Start.
Leider vermochten wir an diesem Tag nicht mit Bestleistungen zu glänzen,
allerdings hatten wir im Vorfeld auch ein, zwei Verletze zu beklagen, doch mit
ganz leeren Händen mussten wir nicht zur Heimreise antreten. Denn im
Steinstossen gelang uns trotz nicht zufriedenstellender Leistung der
Sprung unter die Besten, was mit einer Auszeichnung in Form eines grossen
Salamis belohnt wurde.
Auch der selbst gebaute Hochleistungsgrill von Res schien nicht den besten Tag
erwischt zu haben, denn nach dem Wettkampf traf man sich bei Res und als er den
Grill einheizen wollte, streikte dieser. Deshalb beschloss Res, wieder ganz herkömmlich
zu grillieren wie alle anderen auch.
Bilder (folgen)
Rangliste
Auch
in diesem Jahr stellte sich ein tapferer Turner der nicht gerade einfachen
Herausforderung, die alljährliche Turnfahrt des TV ALTIKON zu organisieren und
die Reiseleitung zu übernehmen. Fast schon unheimlich mit welchem Eifer er
seine Aufgabe in Angriff nahm und Fragebögen zu Vorlieben jedes Einzelnen
ausarbeitet.
Endlich liess er die Katze aus dem Sack. Die nächtelangen
Auswertungen seiner Fragebögen hatten ergeben, dass uns die Reise nach Moscht
– Indien ( auch bekannt unter Region Thurgau ) führen wird. Nicht etwa wie
andere Jahre der bequeme Zug, nein, das eigene Fahrrad sollte uns dahin führen.
Auch nicht wie andere Jahre zwei, nein, drei Tage sollte die Rundfahrt sein.
Einmal
mehr nebst dem Kantonalturnfest hatten 14 Turner eine gute Ausrede um an einem
Freitag nicht bei der Arbeit zu erscheinen. So besammelten sie sich am 22. Juli
um 8.00 mit Velo und Gepäck auf dem Dorfplatz. Velomech und andere Jobs wurden
verteilt.
Währen
vier Turnkameraden, die erst am Abend nachreisten, noch fleissig bei der Arbeit
wahren, fuhren sie los
Richtung
Frauenfeld. Via Seerücken, Untersee, Kreuzlingen-Konstanz, Bodensee, suchten
sie ihren Weg nach Altnau am Bodensee und genossen das schöne Wetter. Unterwegs
wurde nach Lust und Laune Rast gemacht, eingekehrt, oder „Faxgeräte“ im
Bodensee auf Grund gelegt.
In
Roggwil stand da noch ein Besuch einer kleinen Privatbrauerei auf dem Programm
der kleine Abstecher mochte nach meinem Wissens jedoch nicht mehr jeder auf sich
nehmen.
Gegen
18 Uhr ging dann auch für die vier bei der Arbeit gebliebenen die Turnfahrt
los. Meine Wenigkeit mit dabei. Geplant war, dass wir unseren Kameraden mit dem
Zug bis nach Altnau hinterherreisen, um dort zum Nachtessen zu ihnen zu stossen.
Jedoch stellten sich schon die ersten Probleme beim Billet lösen für das
Fahrrad. Was muss ich drücken, wenn ich ½ tax habe und das Velo die hälfte
des normalen Preises Kostet?
Für
unser Turner aus Ellikon war es überhaupt neu, dass er für sein Gestell was
bezahlen musste.
Zum
Glück machte der Zug unterwegs mal längeren Halt und es konnte was zum nassen
gekauft werden.
Friedlich
auf das Gespräch konzentriert zog eine Station um die andere vorbei, bis an
einer Haltestelle einer meinte: „ müssen wir hier nicht raus?“. Zum Glück
hatte eine Fremde Person schon Gedrückt. Kaum in Altnau ausgestiegen, waren wir
schon Abfahrtsbereit. Weit schafften wir es jedoch nicht. Die gemütliche Beiz
auf dem Peron musste einfach erkundet werden.
Ein
wenig verspätet stiessen wir in der vereinbarten Bauernbeiz zu unseren
Kameraden, die schon sehr angeschlagen von ihren 100km wirkten. Das Nachtessen
schmeckte und die Turnerschar sass gemütlich zusammen. Doch zur später Stunde
fingen die einheimischen Gäste am Tisch nebenan an Sprüche zu klopfen und zu
Lachen was das Zeug hielt. Die Turner aus Altikon waren sich dies nicht gewohnt,
denn normalerweise sind sie es, die auffallen und alles übertönen. So
bevorzugten sie, das Lokal zu verlassen und auf dem Weg zur Unterkunft noch ein
Abstecher zur heissen Sandy zu machen, bis ihr die geduld fehlte und die
ekligsten Turner genervt raus schmiss.
Am
Samstag Morgen wurde reichlich gefrühstückt, bevor es zum Segeln los ging. Um
zehn Uhr erwarteten uns die Skipper und nach einigen Informationen ging`s auch
schon los. Mit vier Booten segelten wir von Altnau Richtung Haltnau (D), wo uns
zum Mittag ein reichhaltiges, kaltes Büffet erwartete. Da der Wind nicht so
stark wehte, musste hin und wieder der Motor zur Hilfe genommen werden. Nur beim
allround Boot „FLIRT“ und seiner Besatzung war das etwas anders, sie waren
Motorbootfeunde.
Auf
dem Heimweg versuchten sie es aber doch, mit fairen Mitteln als erste wieder in
der Schweiz zu sein, wobei sie göttlich Überholt wurden, sich aber kaum was
anmerken liessen. Am Abend wurde direckt am See grilliert und gemütlich
beisammengesessen. Gesucht wurde an diesem Abend nicht nur der Turner, der sich
für die Turnfahrt den originelsten Hut gebastelt hatte, sondern auch derjenige
der es schaffte, seine Person einmal um die Sitzplatte eines freistehenden
Festbank`s zu drehen, ohne das dieser umfiel. Nach der Hutpremierung und der
allgemeine Belustigung machten sich die meisten auf den Weg in die Federn, die
anderen wagten noch einmal einen Versuch bei der Sandy reinzuschauen und einer
suchte sich neue Grillpartner.
Am
Sonntag Morgen wurde wiederum reichlich gefrühstückt, denn ein anstrengender
Tag stand auf dem Programm. Nach dem alle gestärkt, geduscht und abfahrtsbereit
waren ging es los. Das Ziel war allen bekannt, die Kat-Bahn in Sulgen. Der Weg
dahin erfolgte via Abstecher in der „Möscht“ und wusste nur Reiseleiter und
Organisator Christoph Bachmann. Das Verhalten am Ziel war wie kleine Kinder.
Nun
ging die Post ab. Wir hatten die Bahn eine Stunde für uns. Am Start waren immer
acht bis neun Turner. Die ersten beiden Durchgänge zählten zur Einteilung der
Startplätze im Rennen. Die Sieger der Gruppen
A + B hiessen Silvio Fehr und Michael Peter. Schnellste Rundenzeit erreichte
Marco Fehr.
Nach
soviel Aufregung plagte uns langsam der Hunger und wir suchten auf dem Heimweg
ein Restaurant auf.
Im
Ochsen in Bürglen wurden wir fündig. Ein wahrer Volltreffer, wie es sich
herausstellte. Einige Vereinsmitglieder entdeckten verborgene Talente als
Feinschmecker und Weinkenner. Die meisten tranken ihre Flasche Bier, nur einer
leerte seinen eigenen Halbliter Rotwein. Auch Dessert durfte nicht fehlen, schon
gar nicht wenn die Auswahl über 40 Variationen enthielt. Die Rechnung war bei
einigen gross, doch der Grappa auf``s Haus liess dies schnell vergessen und man
war sich einig. Nächstes Jahr sollte es eine Feinschmeckerreise geben und der
Ochsen werde zur neuen Stammbeiz.
Trotz
allem wurde es Zeit sich auf den Weg heimwärts zu machen. Christoph der
Reiseleiter wie immer voraus, dahinter die Gruppe. Doch bereits nach dem ersten
Kreisel beim Restaurant war Rolli der vorderste und vom Reiseleiter keine Spur.
Laut Zeugenaussagen war Christoph abgebogen und Rolli habe gemeint er fahre
einmal um den Kreisel zum Spass. Nun war die Truppe auf sich gestellt und trotz
modernsten Kommunikationsgeräten, (die noch eins hatten) war es uns nicht möglich,
mit unserem Reiseleiter Kontakt aufzunehmen, welcher den direkten Weg Richtung
Altikon eingeschlagen haben musste.
Schon
fast daheim angelangt fing es auch noch an zu regnen, was die Strassenverhältnisse
nicht verbesserte.
Musste
doch unser Ältester mit seinem Kindersitz noch den Asphalt küssen, zum Glück
unfallfrei.
Um
ca. 18Uhr trafen wir wieder alle heil zuhause ein und freuten uns vom Sattel zu
steigen und auf eine gelungene Reise zurückzublicken.
An
dieser Stelle ein grosse Dank auch im Namen des Turnverein Altikon für die
erlebnisreiche und super organisierte Turnfahrt an Christoph Bachmann.
Der
Hornträger
Michi
Hofmann
Zürcher
Kantonalturnfest in Wiesendangen 2005
Endlich war es so weit: Nach langem Üben und vielen
Trainingsstunden stand das Kantonalturnfest 2005 vor der Tür! Am ersten
Wochenende und bei schönstem Wetter wurden die Einzelwettkämpfe ausgetragen.
Dort starteten Thomas Hofmann, Silvio Fehr, Mike Peter, Marco Obrist (alle mit
Auszeichnung) und André Gut im Turnwettkampf der Aktiven. In demjenigen der
Senioren trat Ewald Schälchli an, auch er erhielt eine Auszeichnung. Im
Leichtathletik 5-Kampf der Senioren massen sich Werner Schälchli und Peter
Herzig mit Gleichgesinnten. Werner, unser Allrounder, kam in die vorderen Ränge,
während Peter mit etwas Trainingsrückstand die Auszeichnung nur knapp
verpasste. Im Geräteturnen K5 traten unsere Jungstars mit Namen Tobias Suter,
Roman Brühlmann und Marco Itten an den Start. Allesamt erturnten sie sich in
den vorderen Rängen eine Auszeichnung.
Am
zweiten Wochenende standen dann die verschiedenen Vereinswettkämpfe auf dem
Programm. Wir besammelten uns für die kurze Anreise am Freitag, 8. Juli
erstmals bei der neuen Bushaltestelle und fuhren bequem via Attikon nach
Wiesendangen. Dort angekommen und bei angenehmen Temperaturen, war für uns um
12:20 Uhr der Startschuss zum Kantonalturnfest 2005. Mit durchschnittlich 21
eingesetzten Turnern, was für unser Dorf eine stolze Anzahl ist, wurden wir in
der 3. Stärkeklasse gewertet. Wir erreichten mit 24.47 Punkten den 39. von 57
klassierten Vereinen. Die Note setzte sich wie folgt zusammen: Barren 8.69
Punkte zusammen mit Schleuderball 7.54 Punkte und Weitsprung 8.08 Punkte,
Pendellauf 7.69 Punkte zusammen mit Steinstossen 8.43 Punkte und 1000 Meter-Lauf
6.90 Punkte zusammen mit Steinheben 9.30 Punkte.
Danach
war der turnerische Teil für alle beendet und man gönnte sich im Biergarten
ein wohlverdientes Nass. Auch unser OT war nach seinem ersten grossen Anlass als
Leithammel zufrieden mit der gebotenen Leistung des Vereins, gab uns jedoch zum
Ziel baldmöglichst über 25 Gesamtpunkten zu turnen.
Am
Abend war nun Party angesagt. Das reichhaltige Angebot an Unterhaltung auf dem
Festgelände war so überragend, dass keinen die Langeweile plagen konnte. So
konnte man sich nach dem Besuch des Topsportabends oder des Salsa-Tanzkurses
wieder in der Festmeile mit kulinarischen Leckerbissen stärken. Andere mit noch
genügend Energie, stellten in der Bar einen penetranten Turner aus Benken in
den Senkel. Mit der Zeit nahm dann schliesslich die Müdigkeit Oberhand und man
suchte den Vereinsviehwagen auf, um sich einige Stunden Ruhe zu gönnen.
Am
Samstagmorgen machte sich der Grossteil des Vereins auf den Weg, um die
Damenriege bei ihrem Wettkampf zu unterstützen. Ein kleines Grüpplein von
Turnern musste im Viehwagen jedoch zurückbleiben, da diese noch ein wenig
Schlaf benötigten. Am späteren Mittag versammelten sich immer mehr Turner um
das Beachvolleyballfeld, denn da spielten hochklassige Teams der nationalen Top
20 ein Turnier. Bis in den Abend genoss man Beachvolleyball vom Feinsten, wobei
man sich dabei eher auf die weiblichen Teams konzentrierte...
Am
Sonntagmorgen stand nun der Festumzug auf dem Programm. Horn- und Fahnenträger
mussten bereits 90 Minuten vor dem Start
des Umzuges vor Ort sein. Glücklicherweise besammelten sich gleichzeitig wie
wir Ehrengäste des Zürcher Turnverbandes, sowie Delegationen aus Politik und
Wirtschaft für einen Apéro gleich nebenan. Kurzerhand beschlossen der Hornträger
und ich ebenfalls an diesem Anlass teilzunehmen, da ja noch reichlich Zeit bis
zum Abmarsch vorhanden war. Somit konnten wir frisch gestärkt und mit schätzungsweise
120 Nachahmern uns auf den Weg zum Umzug machen.
Danach
hiess es bereits aufbrechen für die Heimfahrt. Ein Extrabus brachte uns vom
Festgelände nach Altikon. Bei der Familie Knöri empfingen uns die Dorfvereine
und zahlreiche Bewohner unseres Dorfes. Nach dem gemeinsamen Einmarsch ins Dorf
und einem Apéro liessen wir das Kantonalturnfest 2005 im Restaurant
Kreuzstrasse ausklingen.
Ich
möchte mich noch bei all jenen, welche uns am Turnfest besucht, unterstützt
sowie uns schlussendlich zu Hause empfangen haben, ganz herzlich bedanken. Ein
besonderer Dank auch an Silvio mit Leiterteam für die grosse Arbeit vor- und während
des Turnfestes.
Mit
Turnergruss
Der
Fähnrich
Marco
Fehr
Bilder: Jugi, Mädchenriege, TV1, TV2, DR1, DR2, DR3, Heimkehr
Ranglisten:
Turnwettkampf: Kat. A, Kat. B Leichathletik: LA 5-Kampf Vereinswettkampf: Vereinswettkampf
Am 4./5. Juni 2005 fanden
die Regionalmeisterschaften 05 in Stammheim statt. Der Turnverein hatte wieder
einmal das Glück und durfte am Sonntag antreten, was alle Teilnehmer freute.
Der TV Altikon konnte noch mal alle Disziplinen für die
Kantonalenmeisterschaften in Wiesendangen, welche am 8./9./10. Juli 2005 statt
finden, testen. Der TV konnte bei durchzogenen Wetterlage und schwierigen
Bodenbedingungen bei der Pendelstafette und dem 1'000m-Lauf gute Resultate
erzielen. Am Ende des Tages konnte man stolz auf die Leistung der Turner sein.
Im Barren haben die Turner die Note 9.00 nut knapp verpasst, denn sie erhielten
die Note 8.90. Das ist der 5. Platz im Klassement. Im Steinheben kämpfte man
sich auf den 3. Platz vor. Und die neue Lieblingsdisziplin seit der
Regionalmeisterschaft, der Schleuderball, schloss in Stammheim am Besten ab. Die
Turner konnten sich über den 2. Platz freuen. Diese super Resultate wurde natürlich
ausgiebig gefeiert, und mit Bierduschen verschönert.
Wir hoffen, dass wir diese Leistungen in Wiesendangen bestätigen können, was
aber eine schwierige Aufgabe sein wird, denn in Stammheim lief alles so, wie es
laufen sollte. Mit einer guten Teamstimmung gehen die Turner des TV Altikons auf
Wiesendangen und werden sicherlich ihr Bestes geben.
Bereits zum zweiten mal in seiner Vereinsgeschichte startete der TV Altikon am Fiirabig Cup in Fehraltdorf. Wir besammelten uns am Freitag den 13. Mai, (wir haben zum Glück keine abergläubischen Turner im Verein), um 17.15 Uhr auf dem Dorfplatz um dann sogleich auch die Autos zu füllen und loszufahren. Den um 18.20 Uhr stand bereits das Kugelstossen auf dem Programm, dort traten wir mit 10 Turnern an, wobei wir mit den besten acht Resultaten auf eine Durchschnittsweite von 11.002m kamen, dies entsprach einer Note von 7.66 Punkte. Unsere zweite Disziplin trägt den Namen Schleuderball, welche wir zum ersten Mal wettkampfmässig ausführten, auch hier erreichten wir eine recht ordentliche Leistung. Die Durchschnittsweite mit den besten acht Resultaten von wiederum zehn Wettkämpfern betrug 41.719m, dies entsprach einem Punktewert von 7.68. Wenn man bedenkt, dass noch nicht alle an die erzielten Trainingsresultate herankamen und wir auch erst im Aufbautraining stecken, sieht man dass wir auf dem richtigen Weg sind. Unsere dritte Disziplin ist die Barrensektion. Nach einer kurzen Pause forderte uns der Barrenchef Thomi langsam auf, uns auf die bevorstehende Aufgabe seelisch und körperlich vorzubereiten. Um 20.20 Uhr war es dann soweit, die Musik erklang und jeder versuchte sein bestes zwischen die Holmen zu turnen. Anschliessend warteten alle gespannt auf das Resultat und als es dann auf der Leinwand erschien, entlockte dies dem Barrenchef doch kurzzeitig ein lächeln, mahnte allerdings kurze Zeit später, "es gibt immer noch einiges zu verbessern". Das Resultat stimmte jedoch optimistisch und war mit 8.39 Punkten auch das ungefähr Erhoffte. Als letzte Disziplin nahmen drei tapfere Turner noch den 1000m Lauf in Angriff. Trotz der Tatsache, dass sie nicht in die Wertung kamen, weil wir in dieser Disziplin fünf Läufer zu wenig waren, rannten die drei als wäre der Teufel hinter ihnen her. Die drei Läufer blieben dann auch deutlich unter den erzielten Trainingszeiten und kamen kompakt von 3min 10sek bis 3min 12sek ins Ziel. Die Schlussbilanz unserer Hauptprobe für die nachfolgenden Turnfeste in Stammheim und Wiesendangen fällt durchschnittlich bis positiv aus. Da wir bewusst nicht unsere spitzen Disziplinen, bis auf den Barren, geturnt haben, ist der Blick auf die Schlussrangliste für uns auch nicht ausschlaggebend, dort belegten wir den 14. Schlussrang. Zudem war dieser Anlass gleichzeitig die Premiere für unseren neuen Trainer, wobei wir mit Komplimenten nur so überschüttet wurden. Er war auch umso auffallender, weil ihn nicht weniger als 22 Aktive präsentierten. Auch die grosse Anzahl an motivierten Turnern ist höchst Lobenswert.
Euer OT Silvio Fehr
Am Samstag, 7. Mai 2005 starteten 5 Turner am traditionellen Rangturnen in Russikon, welches bereits zum 41. Mal durchgeführt wurde. Am Start waren bei den Junioren Roman Brühlmann und bei den Aktiven Silvio Fehr, Werner Schälchli, Thomi Hofmann und Michael Peter. Wir waren in der Nachmittagsgruppe eingeteilt, welche um 13.30 Uhr startete. Das Wetter war kühl und windig, aber zum Glück meistens trocken. Zusammen mit den Turnern aus Buch am Irchel waren wir in einer Gruppe eingeteilt und absolvierten die verschiedenen Disziplinen: Klettern, Kugelstossen, Barren, Pferdsprung, Hochsprung und zum Schluss den 80 m - Lauf. Der Wettkampf verlief ansprechend. Roman Brühlmann erreichte bei den Junioren eine Auszeichnung (Bravo!), bei den Aktiven reichte es leider nicht in die Kranzränge.
Am Samstag dem 12. März nahmen die Turner des TV Altikon am Hallenwettkampf in Effretikon Teil. Die Disziplinen waren: Kugelstossen, Hochsprung, 30-Meter-Lauf, Dreihupf, Pendelstafette. Es mangelte ein wenig an Turner, aber es hat trotzdem gereicht, dass wir zwei Mannschaften anmelden konnten. Der Wettkampf verlief eigentlich gut, bis auf einzelne Disziplinen wie Hochsprung. Am Ende konnte jedoch jeder zufrieden sein. Denn wir konnten uns drei Auszeichnungen, welche in Form von "Fleisch" ausgegeben wurden, erkämpfen. Dies ist ein Resultat, welches wir schon lange nicht mehr erreicht haben am Hallenwettkampf in Effretikon. Mit dieser Leistung des Turnvereins bedanken wir uns bei Res Herrmann für seine Arbeit als Technischer Leiter des TV Altikon, welche er am 18. März 2005 an Silvio Fehr übergeben wird.
Rangliste: Lauf, Hochsprung, Dreihupf, Kugelstossen, Pendelstafette
Am 12. und 13. Februar
stand wie jedes Jahr wieder einmal das Skiweekend des Turnvereins Altikon statt.
Wie die letzen Jahre fuhren wir mit einem Car Richtung Glarnerland.
Als wir in Elm ankamen empfing uns ein verregnetes Skigebiet. Die meisten Turner
und Turnerinnen fuhren auf dem direkten Weg in die "Munggä-Hüte", wo
sie auch fast den ganzen Tag verbrachten. Das Wetter wurde auch im Laufe des
Tages nie besser, welches den Aufenthalt in der Hütte rechtfertigte. Als sich
dann die "Wintersportler", nach einigen "Flying-Hirsch's"
auf den Weg ins Tal machten und an der Talstation ankamen, wurden sie wie
letztes Jahr enttäuscht. Die "Vreni Schneider - Bar" hatte
geschlossen. Doch dies vermochte die Stimmung der Altiker nicht zu drücken.
Die einen gönnten sich nach diesem verregneten Tag eine warme Dusche, was sich
nicht alle Turner vor dem Nachtessen gönnten, und begaben sich dann in den
"Suworow-Cheller", wo man
wie jedes Jahr das Abendessen zu sich nahm. Manche gönnten sich vor dem Essen noch
ein paar Jass-Runden, welche auch schon den ganzen Tag durchgeführt wurden.
Nach dem feinem Raclette machte sich die Truppe auf in die Sternen Bar. Dort
wurde an diesem Abend, wie an manch anderen Orten, Fasnacht gefeiert. Natürlich
hatte kein Turner ein Kostüm dabei, doch einer hatte das Glück und wurde von
der Barfrau ein wenig geschminkt, was er jedoch am nächsten Morgen ein wenig
bereute.
Am nächsten Morgen, als man einen Blick nach Draussen wagte, sah man, dass sich
das Wetter nur wenig verbessert hatte. Es regnete nämlich nicht mehr, dafür
ging starker Wind und schneite dazu. Als wir im Skigebiet ankamen, wartete eine
grosse Überraschung auf uns, der Sessellift lief nicht und das hiess: "Ab
id Beiz"! Der Sessellift wurde erst wieder gegen 1300 Uhr in
Betrieb genommen, dann wagten manche Turner und Turnerinnen den Schritt auf die
Piste. Doch nach einer kurzen Zeit wurde der Betrieb des Sesselliftes wieder
eingestellt, wegen zu starken Windes. Damit waren fast alle wieder am gleichen
Ort, nämlich in der Beiz.
Um 1600 Uhr machten sich die Altiker auf den Heimweg mit Halt im
Hirschen, einem Restaurant, indem jeder mit einer Portion gesättigt ist.
Im Grossen und Ganzen war es ein Wochenende, welches Jasspartien förderte und
sportliche Tätigkeiten einschränkte. Doch dies kam den einen nicht ungelegen.
Jack Daniels (Silvio Fehr) heisst der Sheriff von Altikon City, der angeblich
einem Posträuber gestohlenes Gold abgenommen und selbst behalten hat. Deshalb
wollen ihn seine Mitbewohner erhängen. Bereits ist der Captain der Kavallerie,
Chicken Nuggets (Andreas Herrmann), eingetroffen , der dem Angeklagten seinen
letzten Wunsch erfüllen soll. Doch das Gerücht über eine Goldader im
Thurvalley bietet dem Bedrängten die Gelegenheit, unbemerkt seinen Kopf aus der
Schlinge zu ziehen und zu entwischen.
Noch mehrmals gelingt es dem gewitzten Sheriff, sich in letzter Minute das Leben
zu retten. Zu seinen erbittertsten Gegnern gehört unter anderem Lucky Luke
(Marco Grob), der ihn zum Duell herausfordert. Tatsächlich fliegen die Kugeln
durch die Luft. Zu seinem Glück hat der Sheriff vorher noch mit den wilden
Cowboys (Jugi) Schiessübungen gemacht. Inzwischen ist eine Eisenbahn durch den
Gemeindesaal gelegt worden (Turnverein mit Barrennummer), was dem Posträuber
(Marco Obrist) die Möglichkeit bietet, den Sheriff, der ihm das Goldabgeköpft
hat, auf die Schienen zu binden. Doch die Kavallerie kommt dazwischen
(Mädchenriege), und nochmals versucht der Captain den Sheriff vor Gericht zu
bringen. Vorher genehmigen die beiden aber noch einen Drink im Saloon. Dort
werden sie von den sexy Ladys (Damenriege) mit einem Tänzchen unterhalten. Doch
plötzlich tauchen die Dalton-Brüder auf. Während sich der Captain in
Sicherheit bringt, stellt sich der Sheriff mutig dem gefürchteten Quartett
(Geräteriege). Die Indianer (Damenriege und Turnverein) befreien ihn zwar von
den Brüdern, stellen ihn aber gleich an den Marterpfahl, weil er sich an die
Tochter des Häuptlings (REmo Fehr) herangemacht hatte.
Nach der Aufregung in Altikon City zu Zeiten des Wilden Westen geht es auch im
anschliessenden Theaterstück "Theäterle macht Fröid" im Dorf
Altikon des 21. Jahrhunderts recht chaotisch zu und her. Denn die Theatergruppe
hat sich zum Ziel gesetzt, ein Stück professionell einzustudieren.
Am beginnenden Saisonende nahmen die
fleissigen Turner des TV Altikon am Stafettentag am Deutweg teil. Das Wetter
spielte sehr gut mit, fast zu gut denn die Hitze wurde in den Nachmittag hinein
eher erdrückend als angenehm. Trotz dieser Bedingungen wurden viele Einsätze
aller Turner gefordert, da der TV Altikon mit drei 4 x 100m Staffeln teilnahm,
was kein anderer Verein zustande brachte. Auch wurde stellten der TV Altikon
zwei Olympische Staffeln und nahm an der Pendelstafette teil. Nebenbei wurde
auch in den Disziplinen Hoch- und Weitsprung, sowie Stein- und Kugelstossen und
natürlich im 100m-Sprint ehrgeizig um die begehrten Naturalienpreise gekämpft.
Doch leider wurde der Einsatz nur mit einer Rangliste und nicht mit einem
essbaren Preis belohnt. Doch die momentane Frustration war schnell überwunden
und alle Turner konnten bei einem kühlen „Nass“ auf einen gelungenen
Wettkampf zurückblicken.
Rangliste: 100m-Lauf, 4x100m-Lauf, Hochsprung, Kugelstossen, Olympische-Stafette, Pendelstafette, Steinstossen, Weitsprung
Am 21. und 22. August fand der
Weinlandturntag in Buch am Irchel statt. Am Samstag mussten sich die Turner mit
einem seht variablen Wetter abgeben. Doch am Sonntag spielte das Wetter perfekt
mit. Es lief nicht allen Turnern so, wie sie sich das vorgestellt hatten. Doch
es gab aber auch sehr gute Resultate zu verzeichnen.
Ranglisten: 7-Kampf Junioren, 8-Kampf Aktive, 5-Kampf Männer
Es war ein schöner Samstagmorgen. Am 17.
Juli um 7.40 Uhr besammelten sich 15 wanderlustige Turner auf dem Dorfplatz. Von
dort fuhren wir mit dem Auto zum Bahnhof Seuzach, wo wir den Rest der Truppe
trafen. Die Reise wurde von Michi Hofmann organisiert. Wir nahmen unsere Plätze
im Zug Richtung Zürich ein. Im Hauptbahnhof deckten wir uns mit dem Frühstück
ein. Bei der Abfahrt des Zuges, fehlten uns zwei Personen. Eine Station später
standen sie jedoch bei uns. Sie stiegen hinten im Zug ein und konnten nicht zu
uns gelangen, da abgeschlossen war. Auf der Fahrt Richtung Bern wurde Bier
getrunken und die Verpflegung aus dem Rucksack gegessen. In Interlaken stiegen
wir um, um nach Lauterbrunnen und anschliessend nach Wengen zu gelangen. Unsere
zwei verletzten Personen fuhren von Lauterbrunnen mit dem Postauto direkt zu den
Trümmelbachfällen. Um ca. 12.30 Uhr setzten wir uns in eine Gartenwirtschaft,
wo wir alle „Mineralwasser“,
tranken, um uns optimal auf die Wanderung vorzubereiten. Nach einer halben
Stunde brachen wir zusammen...äh ich meine auf. Unser Reiseleiter war etwas
verunsichert, welchen Weg wir einschlagen sollten. Ein Ortskundiger beschrieb
uns den Weg. Wir wanderten munter los, bis einer nach 20 Minuten ein Restaurant
entdeckte. Sechs weitere hatten auch schon wieder Durst. Die Schwachgewordenen
blieben zurück, während unsere Elite die strenge Wanderung begann. Entweder
verlief die dreistündige Wanderung steil bergauf oder steil bergab. Plötzlich
erhielten wir einen Anruf der durstigen Gruppe, die sich auch endlich auf den
Weg gemacht hatte. Sie erkundigte sich über die richtige Route. Wir gönnten
uns kaum eine Pause. Hie und da bewunderten wir die herrliche Landschaft des
Berner Oberlands. Die Turner mit und ohne Landschaft wurden mit den Kameras
festgehalten. Als wir den grossen Parkplatz sahen, ging der letzte Abstieg ganz
von alleine. Wir kamen überpünktlich an.
Dort trafen wir dann die beiden Verletzten. Die Elite-Truppe gönnte sich
„eine nasse Blondine“ mit Schaum obendrauf. Anschliessend besichtigten wir
die Trümmelbachfälle, welche sich im Berginnern befinden. Es war ein
gigantisches Schauspiel. Eine Stunde zu spät traf auch die andere Gruppe,
fluchend über den Reiseleiter, endlich ein. Einige fluchten das ganze
Wochenende über den Reiseleiter und seine Organisation. Um 17.45 Uhr holte uns
das Postauto Richtung Lauterbrunnen ab. Weiter ging’s mit dem Zug nach Thun.
Vom Bahnhof bis zu unserer Unterkunft war es nochmals eine grosse Wanderung.
Unsere Hausgenossen waren Münchner, die sich ein Fussballspiel anschauten. Wir
duschten in Rekordtempo, da schliesslich alle
hungrig waren. Zum Nachtessen im Restaurant Morris, bestellten wir Salat,
Chicken Nuggets, Pommes und auch Steaks. Zu trinken gab es
natürlich Bier. Nach dem Essen kam ein mir unbekannter Trend auf, namens
„Morchitos“!!!! Es wurde gewettet, welche Gruppe den grösseren Pot bekam,
mehr vertrug und schneller trank Dadurch
wurde natürlich die Stimmung immer besser. Um 1.00 Uhr teilten sich die Gruppen
auf. Eine Gruppe ging schlafen, weil sie „müde“ war. Die andere machte das
Nachtleben von Thun unsicher und die dritte Gruppe trank weiter „Morchitos“.
Im Huters trafen sich später alle noch wachgebliebenen. Viel zu früh machte
das Pup zu. Wieder gingen einige schlafen. Die andern zogen weiter, wobei ein
bestimmter Turner viel Geld verlor. Beim Nachhause gehen trafen sich dann alle
wieder. Bei unserer Unterkunft stellten wir fest, dass der Schlüssel sich nicht
am vereinbarten Ort befand. Um ins Haus zu gelangen kletterte ein verletzter
Turner übers Dach, wobei er sich nochmals verletzte. Als dann die Türe offen
war, gingen wir „still und leise“ ins Bett. Am frühen Morgen frühstückten
wir mit den Münchnern, welche schlecht aussahen. Nachdem sich alle den Bauch
gefüllt hatten, gings von Thun weiter nach Interlaken. Dort fuhren wir mit dem
Shuttelbus zum Mystery-Park. Von weitem sahen wir die grosse, silberne Kugel in
der Sonne leuchten. Wir bestaunten verschiedene mysteriöse und unrealistische
Geschichten. Zwischen den zum Teil unglaubwürdigen Erzählungen, erholten wir
uns, assen und tranken etwas. Nur ein mysteriöses Kornfeld fehlte. Eine Stunde
früher, als geplant, besammelten wir uns, um nach Hause zu fahren. Wir erlebten
eine ruhige Heimfahrt, ohne Zwischenfälle. Um 20.00 Uhr verabschiedeten wir uns
voneinander. Jeder der die Wanderung machte, hatte garantiert
Muskelkater. Ich bedanke mich im Namen des Turnvereins Altikon bei Michi
Hofmann für die abwechslungsreiche Turnfahrt.
Der Hornträger
Bruno Herzig
Eine Woche nach dem Einzelturnen am Regionalturnfest
im Elgg folgte auch der Sektionswettkampf. Am Sonntag Morgen wurde mit dem
Sektionswettkampf am Barren begonnen, das Wetter war sehr launisch und daher störte
es keinen der Turner, dass der Barren in einem trockenen Zelt stand.
Die Weitspringer hatten weniger Glück, da der Sand dem Regen ziemlich stark
ausgesetzt und deshalb auch reichlich feucht war, aber trotz der widrigen
Bedingungen waren die Resultate in beiden Disziplinen gut, auch wenn die Turner
am Barren ein wenig unter ihrem Wert verkauft wurden, konnte man zufrieden sein,
da im Allgemeinen ziemlich streng bewertet wurde.
Anschliessend folgten die Pendelstafette und gleichzeitig dazu das Steinstossen,
die Leistungen in diesen Disziplinen entsprachen den Erwartungen recht gut und
man war um Einiges zufriedener als zuvor.
Schlussendlich beendeten die Disziplinen Steinheben und 1000m-Lauf den
Wettkampf, wobei letztere Disziplin trotz hartem Training noch nicht überzeugen
konnte, da die Note wie bisher sehr niedrig lag.
Den ganzen Wettkampf überblickend sind die Leistungen eher bescheiden, die
Konkurrenz war gross und nahm die Geschenke durch die nicht immer überzeugenden
Leistungen dankend an.
Aber dennoch wäre es nicht gerecht, den Bericht mit solch schlechten Worten zu
beenden, da doch viele Turner am Wettkampf teilnahmen und ihre grösstmögliche
Leistung erbrachten.
Rangliste Vereinswettkampf:
Ranglisten Einzelturnen:
Festwettkampf, Leitathletik, Geräteturnen K4, K5
Bilder: Elgg Einzel, Elgg Verein
Am Freitag dem 4. Juni
begaben sich die ersten drei Turner auf den Weg an Turnfest in Naters. Sie
fuhren mit vier Turnern aus Rickenbach nach Naters. Leider gab es auf dem Weg
schon die erste Panne, denn auf dem Furkapass hat eine Lawine die Strasse
versperrt. Also mussten wir dort warten bis die Strasse wieder frei war! Als wir
dann doch noch angekommen sind begann auch bald einmal der Wettkampf. Roman Brühlmann
und Marco Itten turnten in der Kategorie K5 und Thomas Hofmann (der ohne
Vorbereitung doch noch mitmachte) nahm in der Kategorie K6 teil. Leider nahmen
auch nicht viele Leute am Wettkampf teil und darum waren die einen Altiker
Turner eher im hinteren Feld anzutreffen. Marco platzierte sich auf dem 6. Rang
und Roman auf dem 8. Rang. Thomas Hofmann gelang es sogar auf den 4. Rang. Aber
eigentlich sind wir zufrieden mit dem Wettkampf und wir im geben Training
nochmals Vollgas für das Turnfest in Elgg.
Am Samstag kamen dann die anderen Turner vom TV Altikon an. Wir nahmen an
folgenden Disziplinen teil: Barren, Pendelstafette, 1000m Lauf, Steinstossen,
Steinheben. Am Barren hatten wir eine schwierige Ausgangslage, denn der TV Mels
(mehrfacher Schweizermeister im Barren!!!!!) hatte vor uns die Aufführung
welche die Note 9.67 bekam. Der TV Altikon konnte seine Bestleistung nicht
abrufen und erhielt nur die Note 8.06. Wir hoffen natürlich, dass wir in Elgg
eine bessere Note erzielen können. Ebenfalls eine schwere Ausgangslage hatten
die 1000m Läufer, denn der Wind nahm immer mehr zu und da der Wettkampf auf
einer Rundbahn stattfand hatte man sicher einmal pro Runde Gegenwind. Aber im
Grossen und Ganzen kann man einigermassen zufrieden sein.
Am Abend trafen sich die Turner im Festzelt und anschliessend in der Bar. Man
stiess auf den Wettkampf an und auch noch auf andere Sachen. Danach marschierte
man in die Unterkunft und gönnte sich ein paar Stunden Schlaf, die meisten auf
jeden Fall.
Am nächsten
Tag schauten wir noch die Vorführungen am Nachmittag von den besten Vereinen
und genossen das herrlich warme Wetter im Wallis. Doch um vier Uhr hiess es auch
schon wieder abschied nehmen und die Heimfahrt antreten. Leider war dies eine
sehr lange Heimfahrt, die zwei mal Staustehen beinhaltete. Doch wir kamen dann
doch noch in Altikon an. Und den Gesichtern an freuten sich alle auf den Schlaf,
den sie am Vorabend nicht hatten.
Ranglisten: Leichtathletik
Geräterturnen
Rangliste Einzel: Geräteturnen
Bericht folgt!
Rangliste: Schlussrangliste, Leichathletik, Geräteturnen
AltikonDer Turnverein Altikon startete auch in diesem Jahr in Russikon am
traditionellen Rangturnen mit einer Delegation. Schon früh am Morgen um 08:45
Uhr besammelten sich alle zur Abfahrt mit dem Auto nach Russikon. Musste aber
schon in Winterthur einen kurzen halt bei einer Tankstelle einlegen da sich wie
der Fahrer bemerkte: “Die Tankanzeige sich noch nicht erheben mochte und
weiter im roten Bereich schlief“. Doch dann lief alles rund. Im Schulhaus
Russikon eingetroffen meldeten wir uns an und begannen unseren müden Knochen in
fahrt zu bringen. Um 10:00 Uhr war Wettkampfbeginn und wir wurden zu Hochsprung
eingeteilt. Danach durchliefen wir das
Klettern,
Kugelstossen, Barren, Pferdsprung und zum Abschluss noch den 80m-Lauf. Von den
Strapazen sichtlich gezeichnet konnten wir in der Festwirtschaft unser
verdientes Mittagessen einnehmen und eines auf den geglückten Wettkampf
trinken. Da das Rangverlesen erst auf ca. 20:00 Uhr angesetzt wurde beschlossen
wir die heimreise anzutreten.
W. Schälchli
Starke Präsents in Russikon
die Delegation Altikon

Am Sonntag dem 25. April
veranstaltete der TV Altikon einen Vereins- und Familien-OL. Die OL-Strecke war
wie jedes Jahr sehr anspruchsvoll und weitläufig, was doch eine Herausforderung
darstellte. Auch die Leistungen eines Grossteils der Turner waren gemessen am
Schwierigkeitsgrad der Strecke gut. Das Wetter war angemessen, so haben alle
Teilnehmer das Ziel trocken erreicht, wenn auch einige einen erschöpften
Eindruck hinterliessen. Das die Sonne nicht so stark schien, war einigen egal,
da sie dank reichlicher Bewegung auch ohne Sonnenstrahlen die Körpertemperatur
konstant halten konnten.
Es nahmen über 30 Personen am OL teil und so war die Konkurrenz gross und der Ansporn zu Topleistungen vorhanden. Auch konnte die dem Laufen folgende Erholungsphase etwas angenehmer gestaltet werden, da genug Gesellschaft zur Verfügung stand. Den OL gewann wie jedes zweite Jahr Tom Müller und er hat die Ehre den OL das nächste Jahr auszustecken. Es war ein gelungenes Event bei dem es weder an Spass noch an Unterhaltung fehlte.
27.03.04 -- 2. Altiker Vereins-Hallenfaustball-Turnier
Altikon, 27.3.2004 Turnhalle Altikon: Nun bereits zum zweiten mal wurde das von allen beliebte Hallenfaustballturnier durchgeführt, unter der Leitung von Frieder Koruna, Presi Männerriege Altikon.
Auch in diesem Jahr wurden alle Mannschaften aus den einzelnen Vereinen zusammengewürfelt (Männerriege, Frauen und Damenriege und dem Turnverein). Alle mussten feststellen, dass nicht nur die Männerriege Faustball trainiert hatte war doch das spielerische Können nach einem Jahr schon recht angestiegen. So kam es dass die Ballwechsel immer länger wurden. Doch auch das letzte Spiel ging zu ende und alle freuten sich auf ein Steak mit Salat und Brot und eine kühle Erfrischung nach dem heissen Spielen. Die Rangliste setzt sich wie folgt zusammen.
|
1. |
Mega Chrampfer |
7 Punkte |
+ 37 Bälle |
|
Ueli Krebs, Walter Wegmann, Nadia .../Susi Weidmann, Werner Schälchli |
|||
|
2. |
Altiker Adler |
7 Punkte |
+ 17 Bälle |
|
Jörg Schönenberger, Erika Todt, Michael Peter, Remo Fehr |
|||
|
3. |
Bäse Fresser |
5 Punkte |
- 17 Bälle |
|
Ruedi Rikenmann, Rita Krebs, Res Herrmann, Silvio Fehr |
|||
|
4. |
Ball Schwinger |
4 Punkte |
- 12 Bälle |
|
Marco Grob, Frieder Koruna, Simone Huber, Manu Schälchli |
|||
|
5. |
Lego Players |
4 Punkte |
- 15 Bälle |
|
Herbert Schnell, Susi Weidmann, Elsa Itten, Marco Obrist, Cyrilla Baumann |
|||
|
6. |
Turbo Sprinter |
3 Punkte |
- 20 Bälle |
|
Ruedi Häusler, Christian Keller, Priska Koruna, André Gut |
|||
Werner Schälchli
TV Altikon
Ranglisten: 30m-Lauf, Dreihupf, Kugelstossen, Pendelstafette
Am 7. und 8. Februar 04 begaben sich 30 Turnerinnen
und Turner auf den Weg nach Elm, um ein schönes Wochenende im Schnee zu
geniessen. Die Stimmung und die Atmosphäre waren perfekt, nur das Wetter wollte
nicht so, wie wir es gerne gehabt hätten. Darum waren auch manche von uns nicht
viel auf der Piste anzutreffen, denn der grösste Teil hatte es sich in der Beiz
bequem gemacht. Aber es gab auch andere die bei Regen und Schnee, Wind und Nebel
trotzdem weiterfuhren. Gegen den Abend wollte man dann die Vreni Schneider Bar
besuchen, doch diese war leider das Wochenende geschlossen. Danach gingen alle
miteinander Raclette essen und anschliessend in die Sternen Bar, wo getanzt und
gefeiert wurde.
Am zweiten Tag war das Wetter ein bisschen besser aber immer noch nicht gut. Und
dass hiess für die einen „Ab id Beiz“. Gegen den Abend machten wir uns dann
auf den Heimweg. Nas nar neine nehr nustige Nahrt nach Nause. Und am Schluss
muss man sagen das alle das Wochenende genossen haben, jeder halt auf seine
spezielle Art.
Manche mögen’s heiss
war diese Jahr das Motto der Abendunterhaltung. Das Thema handelte um einen
Kefir (Andreas Herrmann) der immer friert und seinem Untertanen Mokka (Silvio
Fehr), der dem Kefir helfen sollte warm zu bekommen. Doch zuerst gönnte sich
Mokka eine kleine Abkühlung in der Pyramide. Mit Hilfe des eingebauten
Ventilators (GETU am Reck) war dies kein Problem, doch als dann plötzlich der
Kefir bei ihm war, musste sich Mokka etwas ausdenken wie er dem Kefir helfen
konnte warm zu bekommen. Mokka versuchte auf verschiedenen Arten dem Kefir
einzuheizen, aber es nützte alles nichts. Zum Beispiel durch Tänze der schönen
Frauen aus dem Harem des Kefirs (Mädchenriege), doch dies nützte nichts.
Danach beschlossen sie in de Busch zu gehen. Doch auch im warmen Dschungel hatte
der Kefir immer noch kalt. Dann versuchten sich die Frauen aus der Damenriege
mit einer Ultraviolettshow, aber auch das war vergeblich. Es gelang Mokka
nichts, das dazu führte, dass der Kefir warm bekam. Der drohte schon lange mit
den Krokodilen, vor denen sich Mokka sehr fürchtete. Als sie dann auf den Helly
Hansen Vertreter (Pedro Herzig) trafen, der ihnen schöne, warme Jacken anbot
und durch seine Models (Jugi) vorführen lies, brannte plötzlich die neue
gekaufte Jacke des Kefirs, doch auch das brachte nichts. Dazu führte die Mädchenriege
einen Tanz vor. Als dann Mokka schon fast am verzweifeln war, kam dann der
Schlusstanz des TV und der DR. Durch eine sehr schnelle Musik und guten
Breakdance-Einlagen wurde dann auch dem Kefir warm. Am Schluss zeigten sich dann
noch die starken Männer, die auf den Plakaten angekündet wurden. Der OT
(Andreas Herrmann) und der Presi (Mike Peter) präsentierten ihre Muskeln und
ihre Haushaltsfähigkeiten.
Danach kam noch das Theater mir dem Titel „De root Rock“. Dort bemühten
sich zwei Kerle, die aus dem Gefängnis ausgebrochen waren, einen roten Rock, in
dem ein grosses Vermögen eingenäht war, zu kriegen. In diesem sehr
unterhaltsamen Theater spielten Cornelia Gerber, Nadja Fehr, Andrea Nussbaum,
Conny Huber (Souffleuse), Michi Hofmann, Marco Obrist, Christoph Bachmann und Säm
Herrmann (Regie) mit.
Wie an jeder Unterhaltung war nach dem Theater noch Tanz angesagt. Mit einem
super Duo, Roberto und Roberto, tanzten viele bis früh morgens, wie schon lange
nicht mehr an einer Abendunterhaltung in Altikon. Natürlich war die Bar wie
jedes Jahr bis in die Morgenstunden in Betrieb!
An einem schönen heissen Samstag morgen begaben sich die Turner nach Dinhard
zur Verbandsmeisterschaft. Den Turner lief der Wettkampg eigentlich gut und alle
hatten Spass daran. In Dinhard war auch die Premiere der neuen Barrensektion. Es
lieft den Turnern gut und es waren alle zufrieden. Der 1000m Lauf war etwas von
Härtesten am Wettkampf den es war sehr heiss. Nacher gönnten sich alle Turner
eine Dusche.
Am Sonntag fand dann die Rangverkündigung statt, leider wurden die Turner vom
TV Altikon nicht mehr Verbandsmeister wie im Jahr 2002 in Ossingen. Aber es
wurde dennoch gefeiert auf Ihre Leistung.
Eidgenössisches
Turnfest 2002 im Baselbiet (13. –
23. Juni 2002)
Endlich war es soweit; nach langem Ueben und vielen
Trainingsstunden stand das Eidgenössische Turnfest 2002 vor der Türe! Am
ersten Wochenende standen die Einzelwettkämpfe auf dem Programm. Dort starteten
Thomi Hofmann im Geräteturnen Kat. G6, Res Herrmann und Marco Fehr im
Nationalturnen Kat. B, Marco Obrist und Stefan Müller im Nationalturnen Kat. L3
und Silvio Fehr, Marco Grob, Edi Frei, André Gut und der Schreibende im
Festwettkampf. Bei schönem und heissem Wetter gaben wir wie immer alles. Silvio
Fehr, Edi Frei und der Schreibende erreichten eine Auszeichnung. Besonders zu
erwähnen ist noch die Note 10.00 von André Pronto Gut im Unihockeyslalom. Die
Nationalturner kämpften im Sägemehl gegen wahre Ungeheuer, es reichte leider
nicht zu einer Auszeichnung. Marco Fehr blieb aber nur einen Rang dahinter.
Am
zweiten Wochenende standen dann die verschiedenen Vereinswettkämpfe auf dem
Programm. Für uns begann das Unternehmen ETF am Donnerstag, 20. Juni 2002, bei
schönstem Wetter, was über die ganze Turnfestzeit halten sollte. Wir mussten
früh aufstehen, begann doch unser Wettkampf bereits um 10.00 Uhr. Die SBB
brachte uns nach Bad Bubendorf. Dort bestritten wir den Barren, den Weitsprung
und die Pendelstafette. Für das Steinheben und den Hochsprung mussten wir nach
Liestal verschieben. Uebers Ganze gesehen sind die Wettkämpfe gut verlaufen und
wir können mit den Leistungen zufrieden sein. Ein Nuller im Weitsprung drückte
leider etwas auf die Note. Sehr positiv finde ich aber, dass wir mit einer
grossen Schar Turner am Fest starten konnten. Mit durchschnittlich 20
eingesetzten Turnern wurden wir in der 4. Stärkeklasse gewertet. Wir erreichten
mit 23.92 Punkten den 115. Rang von 142 klassierten Vereinen. Die Note setzte
sich wie folgt zusammen: Barren 8.60 Punkte zusammen mit Weitsprung 6,13 Punkte,
Pendelstafette 8.02 Punkte, Hochsprung 7.50 Punkte zusammen mit Steinheben 9.00
Punkte.
Am
Donnerstag mittag bestritten wir dann noch mit zwei Mannschaften den LMM. Dieser
fand in Muttenz statt. Auf dem Weg dorthin prasselte ein Gewitter nieder. Zum Glück
waren wir im Bus unter Dach. Der Regen war jedoch ziemlich heftig, denn die
Rundbahn im Stadion stand zum Teil unter Wasser. Wir erreichten im LMM mit der
ersten Mannschaft den 112. Rang (11229 Punkte) und mit der zweiten Mannschaft
den 151. Rang (9530 Punkte).
Danach
war der turnerische Teil für alle beendet, und man gönnte sich auf der
Stadiontribüne ein oder zwei Bierchen. Die erste Nacht verbrachten wir in einem
Armeezelt auf dem Zeltplatz in Bad Bubendorf, die anderen zwei Nächte in einer
Turnhalle in Reigoldswil.
Am
Freitag mittag besuchten wir die Brauerei Feldschlösschen in Rheinfelden. In
einem interessanten Rundgang durchs Schloss erfuhren wir, wie Bier gebraut wird.
Zum Abschluss der Führung fanden wir uns in der Schlösslistube ein, wo man
sich durch das reichhaltige Feldschlösschen-Sortiment trinken konnte.
Am
Abend nahmen wir unser Nachtessen in Reigoldswil beim Italiener ein. Bei Danny
De Vito assen wir feine Koteletts mit Pommes-Frites. Oder hatten wir Steak
bestellt ... ? Gröber jedenfalls motzte gröber, bis auch ihm noch der Napf gefüllt
wurde. Da wir ihm ersten Stock assen, konnten wir von der Terrasse her die
Damenriege Mels beim letzten Schliff an der Gymnastikvorführung lautstark
unterstützen.
Am
Samstag morgen liefen wir beim Festumzug mit. Oder besser gesagt wir fuhren,
denn unsere Kollegen aus Dinhard hatten natürlich ihr Velo dabei. Mit diesem
fuhren wir am Samstag mittag in die Badi nach Liestal. Leider erlitten wir
unterwegs einen Platten, und somit erfolgte die Rückfahrt auf dem Anhänger. In
die Badi wurden wir nicht eingelassen, da sich einige Jungturner mit der
Bierflasche in der Hand zuvorderst in die Reihe stellten. Doch auch ohne Badi
ging der Samstag vorüber, irgendwo in einem Festzelt, an einem Bierstand oder
auf dem nahen Bauernhof. Leider gab es keinen Sauren Most, was nicht nur bei uns
für Aufruhr sorgte.
Einige
Turnkameraden suchten noch die Autowaschanlage auf, um sich wieder mal tüchtig
waschen zu lassen. Auch Kollege Ruedi war dabei, ganz zum Schluss noch als
Flitzer-Ruedi. Leider war wohl das Wasser in der Putzanlage nicht mehr ganz
frisch, denn die Turner stanken nach dem Waschgang mehr als vorher.
Am
Sonntag morgen besuchten wir die Schlussfeier in der Arena in Bad Bubendorf. In
einer tollen Show zeigte sich wieder einmal die Vielfältigkeit des Turnens.
Danach
hiess es bereits aufbrechen für die Heimfahrt. Extrabusse brachten uns nach
Lausen und von dort ging es mit einem Extrazug nach Thalheim-Altikon. Beim
Dorfeingang empfingen uns die Dorfvereine und die Bevölkerung. Nach dem
gemeinsamen Einmarsch ins Dorf und einem Apéro liessen wir das ETF 2002 im
Restaurant Kreuzstrasse ausklingen.
Ich
möchte mich nochmals bei allen Turnern für Ihren Einsatz bedanken. Ein Dank
geht auch an die Schlachtenbummler, die uns begleitet haben. Ein besonderer Dank
auch an Res für seine grosse Arbeit vor und während des Turnfestes.
Mit
Turnergruss!
Der
Fähnrich
Michael
Peter
Turnfahrt vom 12./13. Juli
An manchen Tagen im Jahr schlagen Turnerherzen einfach höher, einer dieser Tage
war am Samstag den 12. Juli 2003. Um 7.50 Uhr erwartete der Organisator Urs
Steinmann die ganze Schar spätestens auf dem Bahnhof Islikon. Vollzählig und
mit guter Laune verliessen wir das Flachland mit dem Zug in Richtung Chur. Auf
der langen Reise ins Bündnerland bildeten sich bereits die ersten
Jasspaarungen, was zu sehr intensiven und lauten Diskussionen über gelungene
oder eben vergebene Spielzüge führte. Wobei fast nur über das Zweite
diskutiert werden konnte und wenn dann auch noch der dreifache ?Wies? vergessen
wurde, half meist nur noch ein grosser schluck aus der Bierdose.
In Chur angekommen marschierten wir durch die Stadt zur Luftseilbahn, welche uns
auf den Brambrüesch bringen sollte. Oben angekommen hiess es dann, Wanderschuhe
anziehen (ausser Obi er hatte ja seine allround Turnschuhe dabei), Caps
montieren und Sonnencrème einschmieren, denn uns stand die Wanderung über die
Molixeralp bevor, mit der angegebenen Laufzeit von 2.5 Stunden. Vor dem Abmarsch
sich in der reinen Bergluft noch kurz einen Schnupf gönnen und schon viel der
Startschuss. Nach ca. 15 Minuten bei strahlendem Sonnenschein führte uns der
Weg oberhalb eines Bergrestaurants vorbei, da konnten wir natürlich nicht
einfach daran vorbei wandern als wäre da nichts gewesen und schon sassen wir
vor einer blonden, kühlen Erfrischung. Sichtlich gestärkt durch Bier und Most
eilten wir in horendem Tempo über die sehr schöne Alp in Richtung Bergpreis
und überholten dabei etliche Wandergruppen, in ähnlicher Manier wie die
Ferrari`s an den Sauber`s vorbeirauschen. Nach ca. 1 Stunde stoppte unser
Reiseleiter den Schnellzug und zwang uns zu einer Verpflegungspause. Während
des Boxenstops galt es seinen Tank durch ein feines Sandwich oder bei einer
Person durch einen stinkenden Fisch und Gipfelwein wieder zu füllen.
Die Essenszeit stärkte uns noch mehr, so dass nun beinahe im Laufschritt
gewandert wurde, mit der Rekordzeit von 1 ¾ Stunden Laufzeit kamen wir beim, für
viele, diesjährigem Höhepunkt der Reise an.
Beim Rodeln auf der Pradaschier Bahn (Länge 3100m, mit 31 Kurven und einer Höhendifferenz
von 480m) wurde der Mut jedes einzelnen Turners unter Beweis gestellt. Das
vorgeschriebene Ziel unserer Mutigsten hiess, den Bremshebel bis ins Ziel nie zu
betätigen, was nach unbestätigten Aussagen auch erreicht wurde. Nach dem alle
genügend Fahrten hinlegten, es dabei sogar auch zu kleineren Kollisionen und
einer dadurch ein Schleudertrauma erlitt (das allerdings schnell heilte) und
einer sogar noch Zeit hatte um unterwegs ein dringendes Bedürfnis zu erledigen,
ging es dann mit Postauto, einem kleinen Fussmarsch und zu guter letzt mit dem
Sessellift zur Unterkunft ins Berghaus Tgantieni auf der Lenzerheide.
Da vor dem Nachtessen um 19.00 Uhr noch ein wenig Zeit für uns blieb, gesellten
wir uns zu den anderen Gästen im Wirtshaus, welche zu diesem Zeitpunkt noch
Freude an uns hatten und tranken dabei natürlich ein Mineral, oder war es doch
eher Bier und Most? Pünktlich um 19.00 Uhr wurde unser Dinner serviert und wir
schlugen uns unsere hungrigen Bäuche voll. Nach dem Essen gab es dann
eigentlich nur noch ein Thema ?Stöck, Wies, Stich? beherrschte das Geschehen im
Säli. Es wurde gejasst was das Zeug hielt, dabei kamen wir derart ins
schwitzen, dass dem Flüssigkeitsverlust auch noch entgegen gehalten werden
musste. Mit Bier und Most hatten wir dieses schwerwiegende Problem, dann aber
doch sehr schnell in den Griff bekommen. Nach langer durchjasster Nacht schlug
es dann mit der Zeit einen nach dem anderen in die Pfanne.
Am nächsten morgen so ca. um 8.30 Uhr schrie der Hahn was das Zeug hielt, dies
war auch unser Zeichen um aufzustehen, kalt zu duschen und gemütlich das
Morgenessen einzunehmen, sofern es die eher heiklen Mägen auch zuliessen.
Nun stand uns eine weitere Prüfung dieser Turnfahrt bevor, es galt nämlich den
gesamten Berg den man am Vorabend locker mit dem Sessellift hinauf nun zu Fuss
hinunter ins Dorf zu laufen, um rechtzeitig auf das Postauto aufzusitzen zu können.
Dieses chauffierte uns nach Tiefencastel und anschliessend ging es weiter mit
der Bahn nach Maienfeld wo wir unsere Weinkenntnisse zum besten geben konnten.
Im wirklich heimelig, gemütlich eingerichteten Säli bei der Familie Kuoni
(nicht das Reisebüro) angekommen, durften wir nicht nur die feinen Weine
kosten, uns wurde auch noch eine kalte Fleischplatte serviert. Mit einer
ungewohnten Ruhe und Zufriedenheit nahmen wir die kleine Mahlzeit dann zu uns,
doch mit jedem Gläschen Wein wurde komischerweise auch die Stimmung immer ein
Stückchen angehoben, bis man schlussendlich sein eigenes Wort fast nicht mehr
verstehen konnte. Da die Weine so gut waren, brachte man uns zum Schluss die
Bestellliste, einige kauften die Weinflaschen aber gleich direkt dem Bauern ab,
welchen wir während der Heimreise im Zug wie Brüder teilten und genossen, oder
doch eher soffen? Einem Turner, er will anonym bleiben, gefiel das
Weindegustieren aber so gut, dass er sich alles noch einmal durch den Kopf gehen
lassen musste.
Doch schafften es schlussendlich alle nach Islikon, nun gingen die einen nach
Hause und die anderen wollten sich im kühlen Nass in der Badi in Kefikon von
der grossen Hitze abkühlen. Nach kurzem geplantsche im Wasser, einem heissen
Servelat und einem kühlen Bier hiess es dann auch für uns ab nach Hause. Aber
das ganze sollte nicht schnell gehen, denn einem Auto standen ganze 8 Turner
gegenüber, den Kofferraum gefüllt und sonst gut verschachert konnte die
Heimfahrt mit dem sonst schon durchgerosteten weissen Ford von Marco losgehen.
Bei jeder kleinen Unebenheit streifte das Auto und drohte auseinander zu
brechen, scheinbar unbeeindruckt davon nur der Fahrer selber, ja er setzte noch
einen drauf und sah ab und zu eine etwas andere Strecke geeigneter als die
Strasse für sein Auto, es ging sozusagen ab und zu über Stock und Stein oder
so ähnlich!!! Zu Hause bei den Fehr`s schliesslich doch noch angekommen, die
beiden vom Kofferraum etwas staubiger, lies man dann den Abend bei einem Bier
langsam aber sicher ausklingen!
Ein herzliches Dankeschön im Namen des Turnvereins an den Organisator und
Reiseführer Urs Steinmann!!
Es grüsst der Hornträger Silvio Fehr
Am 28. September war es wieder einmal so weit, das alljährliche Schlussturnen fand statt. Der TV hatte dieses Jahr Disziplinen auf die sich kein Turner vorbereiten musste, dass hiess dach auch alle Turner teilnehmen konnten. Bei Schlussturnen geht es ja hauptsächlich um den Spass! Die Disziplinen waren Minitramp-Hochsprung, Sprint mit Gewichten, Fliegkörper werfen, Killer-Race und Frisby-Weitwurf. Und zum Schluss fand am Nachmittag noch das Faustball-Turnier zwischen der Männerriege und dem TV statt.
Am Samstag 27.09.03 fand wie jedes Jahr das Volleyball-Turnier statt. Diese Jahr nahmen 5 Mannschaften daran teil, zwei TV / DR gemischt, zwei MR / DR gemischt und die Volleyballerinnen von Altikon. Das Wetter war ideal so dass man draussen spielen konnte was natürlich besser war, denn so konnten immer zwei Spiele gleichzeitig ausgeführt werden. Und ich finde es war ein schöner und lustiger Nachmittag und es werden hoffentlich nächstes Jahr alle wieder mitmachen wenn nicht noch mehr Mannschaften.
Der letzte offizielle Wettkampf des Jahres 2003 für den TV Altikon war der Spiel- und Stafettentag in Winterthur. Er fand wie gewohnt am Deutweg statt. Da es der letzte Wettkampf des Jahres war, hatte die Fitness und die Technik der Turner ihren Höchststand erreicht und man war mit den Disziplinen dank dem vielen Training durch die ganze Saison hindurch sehr gut vertraut.
So ging es dann am Sonntag Morgen als erstes an den Start des 100m-Sprints, der TV Altikon war mit 2 Teams à 5 Turner gut vertreten, auch schien die Tageszeit keinen Einfluss auf die Leistung beim Sprint zu haben und so war der Grundstein für einen guten Wettkampf gelegt.
Nachher folgten noch der Hochsprung (1 Team), Weitsprung (2 Teams), Steinstossen ( 1 Team), Kugelstossen (1 Team), 4 x 100m Staffel ( 3 Staffeln) und die Olympische Staffel ( 2 Staffeln) die Leistung der Turner liess nicht mehr nach auch zur späteren Tageszeit und alle bestritten eine guten Wettkampf.
Dank dem beliebten Naturalienpreis an der Rangverkündigung liess die gute Stimmung auch am Abend nicht nach und alle waren zufrieden. So endete der letzte Wettstreit mit anderen Vereinen äusserst positiv und die Saison fand ein schönes Ende.